Der Bebauung des Grundstückes, auf dem derzeit das im Jahr 1972 errichtete und seit Jahren vom Umweltministerium des Landes NRW genutzte, sogenannte Kennedydamm-Center steht, kommt städtebaulich eine besondere Bedeutung zu, da sich das zukünftige Projekt Gateway unmittelbar am Kennedydamm und damit an der meistfrequentierten Haupteinfallstraße aus dem Norden mit außerordentlicher Sichtbarkeit und Präsenz befindet.
Der Entwurf des Büros KPF vereint Innovation und Kreativität in einem Landmark-Gebäude, das sich visuell und städtebaulich in den Kontext einfügt. Das Gateway bildet mit einer Bauhöhe von 92 Metern gemeinsam mit Skyoffice und Loreal-Gebäude künftig den Kennedydamm als Entree zur City aus, das insbesondere durch das Gateway eine neue Kante und Sichtbarkeit vom Norden erhält. Der Entwurf gliedert sich in ein Hochhaus mit Ausrichtung zum Kennedydamm und einem kleineren, drei- bis fünfgeschossigen L-förmigen Riegel, der als Abgrenzung und Übergang zwischen Hochhaus und der Nachbarbebauung im Westen und Süden dient. Die kleinteiligere Podiumstruktur ermöglicht einen sanften und sensiblen Übergang zu der bestehenden Bebauung an der Roßstraße und bietet Potenzial für ein ergänzendes Angebot für das gesamte Viertel.
Das Kennedydamm-Center wird noch voraussichtlich bis Ende 2021 von dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz als Mieter genutzt. Development Partner schafft mit dem Gateway auf dem rund 8.685 m² großen Grundstück ein neues Leuchtturmprojekt. Aufgrund des besonderen Standortes und dessen städtebaulicher Bedeutung wurde mit der Stadt Düsseldorf ein qualitätssichernder, städtebaulicher Wettbewerb der Entwicklung eines neuen B-Plans vorgeschaltet, der zukünftig als Grundlage für das Highlight-Projekt dient. Development Partner hatte das Kennedydamm-Center bereits im September des vergangenen Jahres erworben.
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Bilder: Development Partner |
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