Freitag, 12. April 2019

Düsseldorf | Eclipse | 60m | In Planung

Zum 11-jährigen Firmenjubiläum veröffentlichen die developer ihre Pläne für ein neues Hochhaus in Düsseldorf. Das markante Highlight mit dem Namen Eclipse wird gemeinsam mit dem kürzlich ebenfalls von die developer fertig gestellten Horizon, das Tor zur nördlichen Innenstadt komplettieren. Das ikonische Gebäude am Kennedydamm in unmittelbarer Nähe zum Hilton Hotel wird gemeinsam mit einem Staatsfonds aus Middle East entwickelt. Zwei starke Partner bündeln hier ihre Kräfte, um ein besonders innovatives Bürohochhaus zu realisieren. Auch bei der Architektur wird auf internationale Zusammenarbeit und gemeinsame Stärke gesetzt. UNStudio aus Amsterdam und HPP Architekten aus Düsseldorf zeichnen für den außergewöhnlichen Entwurf verantwortlich.

Eclipse beschreibt einen Umbruch, der die Arbeitswelt auf den Kopf stellt und von Grund auf umformt. Der vertikale Campus, eine Symbiose von Leben und Arbeiten steht im Fokus des Entwurfs. 16 Etagen hoch soll das neue Signature-Building in den Himmel ragen und die Skyline zusammen mit dem 2017 fertiggestellten Horizon als nördlichen Eingangstor der Stadt prägen. Auf ca. 26.000m² entstehen am Anfang des Kennedydamm am nördlichen Rand der City von Düsseldorf spektakuläre, moderne und zukunftsfähige Büroflächen.

„Die Vision für den vertical campus ist eine transparente, zum Stadtraum geöffnete, einladende Architektur, die dem Kennedydamm ein neues Gesicht geben und auf die gesamte Umgebung ausstrahlen wird“, sagt Gerhard Feldmeyer von HPP Architekten. Mit Eclipse wagen die developer einen Schritt in die Zukunft und treiben das Arbeiten von morgen buchstäblich auf die Spitze. In diesem Projekt sind die typischen Elemente eines Campus vertikal angeordnet. Die lebendigen Atrien bilden das konzeptionelle Rückgrat von Eclipse. Sie ermöglichen die Umsetzung von hoch effizienten Bürokonzepten in Verbindung mit inspirierenden Raumwelten für Ideen mit vielfältigen Innen- und Außenraumqualitäten.

„Wie eine Helix ziehen sich Sonderbereiche durch das Gebäude und schaffen Arbeits-, Kommunikations-, Präsentations- und Erlebnisbereiche und damit Raum für die Umsetzung von zukünftigen Megatrends“, beschreibt Stefan Mühling, Geschäftsführer der die developer Projektentwicklung GmbH.

Auf sechzehn Geschossen sind Büroflächen nach zwei Grundriss Gruppen um einen zentralen Erschließungskern sowie die markanten Atrien angeordnet. Die Mietflächen in jedem der Obergeschosse überzeugen mit ihrer flexiblen Nutzbarkeit. Auch klassische Zellenstrukturen und Einzelbüros sind entlang der großzügigen Glasfassaden wirtschaftlich optimal positionierbar. Die zentrale Positionierung des vertikalen Erschließungskernes schafft eine optimale Orientierung auf jedem der Geschosse. Die Nutzung von Dachflächen als belebte Terrassen bietet neben einer einzigartigen Aussicht auf Düsseldorf auch Raum für gesellschaftliche Anlässe.

Pressemitteilung: Eclipse - ein neues Universum prägt die Düsseldorfer Skyline



Bild: die developer

Mittwoch, 10. April 2019

Frankfurt | RIVERPARK Tower | 95m | In Planung

Die GEG German Estate Group AG aus Frankfurt kündigt jetzt die Projektentwicklung RIVERPARK Tower an, deren Baumaßnahmen im Spätherbst 2018 nach dem Umzug der Union lnvestment in den WINX-Tower (MainTor) beginnen sollen. Die GEG wird den Union lnvestment-Unternehmenssitz in Frankfurt in der Wiesenhüttenstraße 10 komplett erneuern und als außergewöhnlichen Landmark-Wohnturm (Höhe: knapp 95m) mit Premium-Eigentumswohnungen sowie einem Boardinghouse neu positionieren. Mit einer spektakulären, offenen und schwebenden Architektur realisiert Stararchitekt Ole Scheeren (46) hiermit sein erstes Projekt in Deutschland.

Der RIVERPARK Tower zählt 23 Obergeschosse; im Erdgeschoß führen die beiden voneinander getrennten Lobby-Bereiche entweder direkt zum Boardinghouse, das in den ersten fünf Obergeschossen rund 100 Appartements umfasst, oder zu den 120 bis 130 Eigentumswohnungen, die die 17 weiteren Obergeschosse belegen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum RIVERPARK Tower entsteht mit den RIVERPARK Suites direkt am Main ein von dem renommierten Frankfurter Architekten Jo. Franzke (76) geplantes Gebäudeensemble, das im Mix hochwertige Eigentumswohnungen und Wohnungen für geförderten Wohnungsbau direkt am Mainufer ergänzt.

Für das gesamte Ensemble sind lichte Raumhöhen von rund drei Metern vorgesehen. Auf einem Grundstück mit 4.100 qm Grundfläche und rund 230 Tiefgaragenstellplätzen entstehen so 33.0000 qm an Mietflächen. Die Gebäude werden mit hochwertigen Materialen und einer App-basierten Smart-Home Technik ausgestattet. Für das Projekt ist ein hoher Nachhaltigkeitsstandard angestrebt. Die einzigartige Lage in erster Reihe am Main garantiert den Bewohnern sowohl beste Ausblicke als auch exzellente Erreichbarkeit in der Frankfurter City. Das Ensemble soll im ersten Halbjahr 2021 bezugsfertig werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird über 220 Mio. EUR betragen.

Pressemitteilung:  GEG German Estate Group AG





Bilder: GEG German Estate Group / Büro Ole Scheeren / Jo. Franzke Generalplaner
Update 10.04.2019

Die GEG German Estate Group AG aus Frankfurt hat jetzt die rund 5.200 qm Mietflächen für rund 100 Serviced-Appartements im Boardinghouse des geplanten RIVERPARK Tower langfristig an „Ascott Limited (Ascott)“ vermietet. Das Boardinghouse wird seinen Betrieb unter dem Namen „Ascott Riverpark Tower Frankfurt“ voraussichtlich 2022 aufnehmen. Es ist die erste Präsenz der hochwertigsten Premiummarke von Ascott in Europa; bislang ist Ascott The Residence nur im asiatischen Raum vertreten. In Paris ist Ascott Limited mit „The Crest Collection“ präsent.

Die Bauarbeiten werden zu Beginn des kommenden Jahres starten. Das Ascott-Boardinghouse erhält dabei einen eigenen Eingang mit einer repräsentativen, lichtdurchfluteten Lobby mit Loungebereich sowie einem exklusiven, offen gestalteten Frühstücksbereich; auch ein hochwertiger Fitness- und SPA-Bereich ist vorgesehen. Mit der Interior-Gestaltung des Boardinghouses – einschließlich der rund 100 Premium-Appartements sowie der Lobby und Lounge – zeichnet die bekannte Frankfurter Architektin Oana Rosen verantwortlich.

Quelle: RIVERPARK Tower: Boardinghouse an Ascott – The Residence vermietet

Montag, 8. April 2019

Essen | Hochhaus an der Huyssenallee | 60m | In Bau

Das lange zum großen Teil leer stehende Gebäude Huyssenallee 58/60 – direkt gegenüber der Philharmonie wurde verkauft. Früher war dort ein Apple-Shop untergebracht, zuletzt sollte eine Bar einziehen, die Pläne wurde aber nicht verwirklicht. Nebenan hatte bis vergangenes Jahr der Projektentwickler ''Wolff-Gruppe'' ihre Niederlassung. Nun überlegt der neue Besitzer, ob er den Komplex revitalisiert oder abreißt und neu entwickelt. Auch der Bau eines Hochhauses an dieser Stelle sei nicht ausgeschlossen. Entsprechende Pläne hat das Architekturbüro Dr. Ing. Hermann Klapheck nun veröffentlicht. Es könnte dort ein Hochhaus mit Büros und Wohnungen entstehen.

Quelle: WAZ - Viel Bewegung: Die Huyssenallee kommt auf die Beine


Update 26.10.2016

 Die Pläne für das Hochhaus an der Huyssenallee werden konkreter. So hat sich nun der Essener Investor für den Bau eines 16-18 geschossigen Hochhauses mit rund 60m Höhe entschieden. Anfang November soll die Stadt über die Pläne informiert werden. Zudem werden auch erste konkrete Architektenpläne präsentiert. Danach soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Mit dem Bau könnte Anfang 2018 begonnen werden.

Neben dem Wohnturm, sollen weite Gebäude mit 4-8 Geschossen entstehen. In diesen kleineren Gebäuden soll es auch neue Büros geben, an der Dreilindenstraße sind zudem Sozialwohnungen geplant. Für die Neubebauung werden sieben alte Gebäude aus den 50'er und 60'er Jahren abgerissen.

Quelle: WAZ - An der Huyssenallee in Essen soll ein Hochhaus entstehen


Update 08.11.2016

In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Mietwohnungen geplant, in mehreren kleineren Neubauten entstehen außerdem Büros und weitere Wohnungen. Die Gesamt-Mietfläche beträgt 16 000 Quadratmeter. Der Investor hat von seinen Architekten mehrere Entwürfe fertigen lassen, will diese aber zunächst mit der Stadtverwaltung diskutieren, bevor sie veröffentlicht werden.

Nachdem die Ratsfraktionen von CDU und SPD im Grundsatz bereits vor einer Woche Zustimmung signalisierten, ist das Bauvorhaben des Essener Investors Peter Jänsch am Donnerstag (03.11.16) auch vom Planungsausschuss des Stadtrates begrüßt worden.

Quelle: WAZ - Pläne für Hochhaus an der Huyssenallee in Essen kommen voran


Hier noch ein paar Daten zum Projekt zusammengefasst:

  • Standort: Huyssenallee
  • Gebäudetyp: Hochhaus 18-20 Geschosse + Gebäude mit 5-8 Geschossen
  • Nutzung: Wohnen, Büros
  • Höhe: 60m
  • Fläche: 11 950 Quadratmeter
  • Architekt: HPP, Düsseldorf
  • Investor: Peter Jänsch
  • Baustart: 2019
  • Fertigstellung: 2021

Update 18.12.2017

In dieser Woche stimmte der Stadtrat dem Bebauungsplan zu. Alle Stellungnahmen wurden von der Verwaltung und dem Projektentwickler in ausreichender Form beantwortet. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Abbruch- und Baustart sind für das zweite und dritte Quartal in 2018 geplant. Der neue Bebauungsplan ermöglicht ein eigenständiges Quartier mit über 100 Wohnungen und rund 7.000 m² Bürofläche im direkten Umfeld des Essener Kulturschwerpunktes.

In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Wohnungen geplant, im Seitengebäude hochwertige Büroflächen und westlich davon zwei Häuser mit Seniorenwohnungen. Eins der 7 Bestandsgebäude (ein 10-geschossiges Bürohaus an der Huyssenalle) wird saniert und bleibt weiterhin für Büronutzung erhalten. Die gesamte Mietfläche des HQE wird rund 16.000 m² betragen. Im Blockinnenbereich entsteht eine begrünte Freifläche für die private Nutzung durch die Bewohner. Diese bietet durch eine offene Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität. Weiterhin sorgt die Dachbegrünung der gesamten Anlage für ein natürliches Ambiente im Stadtkern Essens.

Im Hochhaus an der Huyssenallee werden im Erdgeschoss ein Café und Geschäftsflächen und darüber auf 7.200 m² exklusive Wohnungen zur Miete und zum Kauf angeboten. Im Quartier wird ein repräsentativer Büroneubau mit 4.200 m² – bereits komplett vermietet – und insgesamt 46 Altenwohnungen, von denen 24 öffentlich gefördert werden, entwickelt. Beim Thema Mobilität und Parken setzt das Projekt einen deutlichen Umweltfokus: Allen Mietern soll ein Pool von Elektrofahrzeugen zur Verfügung gestellt. Diese können dann bei Bedarf für wenige Stunden oder auch für längere Zeiträume gemietet werden. Die Ladeinfrastruktur wird in der Tiefgarage vorgehalten. Den Anregungen der Anwohner hinsichtlich der Parksituation wurde Rechnung getragen und die ursprünglich auf 2 Geschosse geplante TG um ein weiteres Geschoss erweitert. In der nunmehr dreigeschossigen Tiefgarage wird mit über 200 Stellplätzen das behördlich erforderliche Maß ganz deutlich überschritten.

Die Architekten-Gemeinschaft HPP und VSI hat eine Planung mit einer spektakulären Fassade entworfen, die sich in das Stadtbild einfügt. Architektonische Motive des gegenüberliegenden Aalto Theaters sowie der Philharmonie werden bespielt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Huyssen Quartier Essen (HQE) liegt bei ca. 60. Mio. Euro.

Pressemitteilung: Grünes Licht für Leuchtturm-Projekt – Wohnhochhaus in Essen



Bilder: © Huyssenallee 58-62/66-68 GmbH & Co. KG
Update 30.09.2018

Im Herbst sollen die Abrissarbeiten für die alten Bestandsgebäude beginnen um Platz für das neue Hochhaus zu schaffen. Die Abriss- und Baugenehmigungen liegen dafür nun endlich vor. Auch der Streit mit einem Nachbarn um den Sichtschutz einer Dachterrasse konnte beigelegt werden.

Neben dem Wohnturm entsteht an der Heinrichstraße ein Büroneubau mit 4200 Quadratmetern Fläche, der bereits komplett vorvermietet ist. An der Dreilindenstraße hinter dem Hochhaus, sollen insgesamt 46 Altenwohnungen gebaut werden, von denen 24 als öffentlich geförderte Sozialwohnungen vorgesehen sind. Über 200 Tiefgaragenplätze sollen unter den Neubauten entstehen.

Quelle: WAZ - Das Hochhaus an der Huyssenallee in Essen darf gebaut werden

Bild: Moka-Studio

Update 08.04.2019

Kurz nach erfolgtem Baubeginn unterzeichnete die PwC Deutschland einen Mietvertrag über die gesamte geplante Bürofläche von rund 4.200 m² sowie 80 Tiefgaragenstellplätzen. PwC ist Deutschlands führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft und wird an der ehemaligen Prachtallee Essens einen neuen Standort eröffnen.

Auch für den Wohnturm gebe es bereits zahlreiche Interessenten, darunter sehr viele, die eine Wohnung kaufen wollten. Nach dem Abriss des Altgebäudes wird die bis zu zwölf Meter tiefe Baugrube ausgehoben. 170 Betonpfeiler werden schwere Baumaschinen 16 Meter tief in den Boden setzen, um dem Hochhaus den nötigen Halt zu geben. Im Sommer sollen die Bauarbeiten für die dreigeschossige Tiefgarage beginnen, danach geht es Stockwerk um Stockwerk aufwärts. Ab Januar 2022 sollen die Bewohner in den Wohnturm einziehen können.

Quelle: WAZ - Erster Mieter für Hochhaus-Projekt an der Huyssenallee


Bild: Immostore-Immobilien

Mittwoch, 27. März 2019

Frankfurt | Hotel auf der Molenspitze | 60m | In Planung

Ende Februar 2019 hat die finale Preisgerichtssitzung für die Neubebauung der „Molenspitze“ im Frankfurter Ostend stattgefunden. Die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Kees Christiaanse aus Zürich/Rotterdam entschied sich für die Bebauung des prominenten Grundstücks in direkter Nachbarschaft zur EZB für den Entwurf des Büros Barkow Leibinger aus Berlin. Als zweitplatzierte konnten sich die Büros KSP Jürgen Engel Architekten und Hadi Teherani Architects durchsetzen. Insgesamt hatten sich neun Büros an dem Architektenwettbewerb beteiligt.

Die Hamburger B&L Gruppe plant im Rahmen ihrer Hafenpark Quartiersentwicklung auf der Molenspitze an der Osthafenbrücke das Hotel-Hochhaus WATERFRONT, das auf jeder Ebene einen beeindruckenden Blick auf die Ufer des Mains und die Frankfurter Skyline bieten wird. Auf einer Grundfläche von 1.400 qm entstehen 26.000 qm oberirdische Bruttogeschossfläche. Stellplätze werden unterhalb des Kreisverkehres realisiert. Insgesamt umfasst das Hafenpark Quartier über 180.000 qm oberirdischer Bruttogeschossfläche mit 600 Wohnungen, 3 Hotelkonzepten, Büro- und Einzelhandelsflächen sowie einer Kita.




Als Nutzung sind zwei Hotelkonzepte des upper upscale Segmentes vorgesehen. Bis zum 12. Obergeschoss werden 300 Gästezimmer zusammen mit einer internationalen Hotelmarke realisiert. In den oberen Geschossen entstehen 120 Gästezimmer der B&L eigenen Hotelmarke CLIPPER.

Ein besonderes Highlight wird die Skyline Bar auf einer Plaza im 12. Obergeschoss sein. Die Kaifläche am Fuße des Gebäudes wird zudem öffentlich zugänglich sein und den Hafenpark in östlicher Richtung erweitern. Hier plant die B&L Gruppe eine ansprechende Außengastronomie im Stile eines Beach-Clubs zu etablieren.

Die Jury sieht die besondere Qualität des Siegerentwurfs von Barkow Leibinger in dem ausgewogen und differenziert gegliederten Baukörper, der bewegten Fassade und der Erlebbarkeit der Wasserlage in den Obergeschossen.

Kees Christiaanse, Architekt und Juryvorsitzender: "Für den einzigartigen Standort an der Molenspitze zum Hafenpark Quartier suchten wir nach einem Entwurf, der einerseits eine kraftvolle architektonische Ikone etabliert, sich andererseits aber raffiniert und respektvoll zwischen den Brücken und Landmarks, wie dem EZB, einbettet."

Barkow Leibinger Architekten: „Innerhalb der engen städtebaulichen Rahmenbedingungen gewinnt der vorgeschlagene Baukörper seine klare Kontur aus dem leicht versetzten Zuschnitt der drei Spitzen sowie der Faltung seiner Fassaden. Kein weich umspülter Flusskiesel, sondern eine starke, selbstbewusste Bugspitze ist das evozierte Bild an dieser prominenten Stelle.“

Die B&L Gruppe rechnet damit, im Herbst 2019 den Bauantrag für das Projekt einreichen zu können, so dass im Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung und Eröffnung der beiden Hotels ist für 2022 geplant.

Thorsten Testorp, geschäftsführender Gesellschafter der B&L Gruppe: „Ich freue mich, dass die Jury diesen hervorragenden Entwurf für unser Projekt WATERFRONT ausgewählt hat. Er vereint die besonderen städtebaulichen Herausforderungen an diesen einzigartigen Ort in Frankfurt mit den Anforderungen an einen modernen Hotelbetrieb.“

Pressemitteilung: B&L Gruppe


Bilder: © Barkow Leibinger


Sonntag, 10. März 2019

Bochum | Studentenwohnhochhaus | 69m | In Planung

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

 Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Gerber Architekten
Update 10.03.2019

BaseCamp Student GmbH stoppt Bau des geplanten Hochhauses in der Nähe des Hauptbahnhofes vorerst

Bochum Wirtschaftsentwicklung treibt Baureifmachung des Grundstückes und Parkhausentwicklung weiter voran

Die BaseCamp Student GmbH wird das in der Bochumer Innenstadt geplante Appartement-Hochhaus aktuell nicht realisieren. Das gaben BaseCamp-Geschäftsführer Dr. Andreas Junius und Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung (BoWE), am heutigen Montag bekannt. „Aufgrund der momentanen Baupreisentwicklung können wir das ambitionierte Projekt zurzeit nicht umsetzen“, sagte Dr. Andreas Junius.

Er bedauere die Entscheidung sehr, so der BaseCamp-Geschäftsführer weiter, könne sich aber eine Umsetzung des Projektes weiterhin vorstellen, wenn sich die Situation am Markt wieder entspanne. „Wir haben mit den Verantwortlichen in Bochum verlässliche Partner gefunden, die das Projekt von Seiten der Stadt zügig vorangetrieben haben, um eine schnelle Realisierung zu ermöglichen“, so Junius.

BoWE-Geschäftsführer Ralf Meyer äußerte ebenfalls sein Bedauern über den geplanten Baustopp, zeigte sich aber zuversichtlich, für das Grundstück in bester Innenstadtlage auch einen alternativen Investor zu finden. „Wir halten an unseren Plänen fest, das Grundstück zügig baureif zu machen“, betonte Meyer. „Auch unsere Parkhausentwicklung wird wie geplant vorangetrieben.“

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof sollte der Grundstein für das BaseCamp gelegt werden. Das über 60 Meter emporragende Gebäude sollte neue Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung werden. Auf insgesamt 18.400 Quadratmetern sollten unter anderem über 400 Zimmer und 38 Küchen entstehen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum