Freitag, 29. Juni 2018

Hamburg | Neuer Bahnhof Altona | 84m + 55m | In Planung

Der private Investor für das repräsentative Empfangsgebäude am neuen Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich steht fest: Es handelt sich um die ProHa Altona GmbH & Co. KG, ein Joint-Venture bestehend aus Procom und HASPA PeB. Die für städtische Grundstücksgeschäfte zuständige Kommission für Bodenordnung hat im September 2017 dem Verkauf der Grundstücksflächen am Diebsteich in Altona-Nord an die Käufergesellschaft zugestimmt.

An der heutigen S-Bahnstation Diebsteich soll ein durch zwei Hochhäuser geprägtes Gebäudeensemble entstehen, in das das Bahnbetriebsgebäude der Deutschen Bahn AG integriert wird. Die 58 und 76 Meter hohen Türme sollen die Empfangshalle flankieren und den Fernbahnhof zu einer neuen Landmarke in der Silhouette von Altona machen. Im nördlichen Hochhaus (15 Geschosse) ist ein 3-Sterne-Hotel mit 200 Zimmern und einer Sky-Bar geplant, das südliche Hochhaus (20 Geschosse) ist als Büroturm vorgesehen. Die großstädtische Anmutung der  bahneigenen Empfangshalle soll durch eine zwölf Meter hohe Überdachung des Vorplatzes unterstrichen werden. Unmittelbar an der Empfangshalle liegen das Reisezentrum der Deutschen Bahn AG, Läden, Gastronomie und eine barrierefreie öffentliche WC-Anlage.

Im dreigeschossigen Gebäuderiegel sind Einzelhandelsflächen, Gastronomie und in den oberen Geschossen ein Fitnessstudio und das von der Stadt geforderte Fahrradparkhaus vorgesehen. Mit über 750 Fahrradstellplätzen und ergänzenden Einrichtungen wie Werkstatt, Kiosk, Schließfächern oder Stromanschlüssen für Elektrofahrräder hat das Konzept des Investors überzeugt. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass der Investor auf seine Kosten und in Abstimmung mit der Stadt einen architektonischen Realisierungswettbewerb auslobt, an dem mindestens 15 Architekturbüros teilnehmen. Des Weiteren soll es einen Workshop zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit mindestens drei Teilnehmern geben. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens kann schon Anfang 2018 mit der Auslobung des hochbaulichen Wettbewerbs begonnen werden. Der Bahnhof Hamburg-Altona am neuen Standort soll Ende 2023 in Betrieb genommen werden.

Projektdaten:
  • Lage: Bisheriger S-Bahnhof Diebsteich 
  • Fläche: ca. 5.500 m² 
  • Nutzung: Büro, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie 
  • Büroflächen: ca. 9.850 m² 
  • Hotel: ca. 209 Zimmer 
  • Fitness: ca. 2.100 m² 
  • Handel/Gastro: ca. 2.600 m² 
  • Stellplätze: Tiefgarage für ca. 340 PKW, Fahrradparkhaus mit ca. 750 Stellplätzen 
  • Fertigstellung: Ende 2023 
  • Architekturbüro: Der Entwurf für das Bieterverfahren stammt von den Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp)

Pressemitteilung: Stadt Hamburg - Neuer Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich: Bieterauswahl abgeschlossen


Bilder: Gerkan, Marg und Partner (gmp)
Update 29.06.2018

Es wurde nun der Sieger des Architektenwettbewerbs gekürt. Es handelt sich dabei um das dänische Architekturbüro C.F. Møller. Damit soll der folgende Vorschlag bis 2023 realisiert werden:

Bild: Møller Architects

Bild: Møller Architects

Dortmund | Hotel-Hochhaus Westfalentor | 60m | In Planung

Kadans Real Estate plant den Bau eines 500-Betten-Hotels am Westfalendamm/Ecke Märkische Straße. Auf dem Projektgrundstück neben dem Bürogebäude "Westfalentor 1" ist ein 19-geschossiges Gebäude mit 250 Zimmern plus 100 Stellplätze vorgesehen. Das Hotel, für das aktuell Verhandlungen mit potentiellen Betreibern geführt werden, soll ein Drei- bis Vier-Sterne-Haus werden. Das Unternehmen möchte rd. 35 Mio. Euro investieren. Der Bauantrag wird im Sommer 2018 eingereicht, mit dem Baubeginn wird Anfang 2019 gerechnet, die Fertigstellung ist Mitte 2020 vorgesehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro F & G Geddert.

Quelle: RN - Hotelturm mit 19 Etagen geplant

Bild: Architekturbüro F & G Geddert

Mittwoch, 20. Juni 2018

Hamburg | „Hamburg Innovation Port“ | ~60m | In Bau

Am Montag, 18. Juni 2018 wurde im Harburger Binnenhafen der Grundstein für den „Hamburg Innovation Port“ gelegt. Auf dem 20.000 m² Areal an der Blohmstraße entstehen in mehreren Bauabschnitten rund 60.000 m² Bruttogeschossfläche für über 2.500 Arbeitsplätze und die beschlossene Erweiterung der TUHH. Darüber hinaus soll der von HC Hagemann entwickelte, finanzierte und betriebene Innovationspark die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ermöglichen und beste Voraussetzungen zur Etablierung einer lebendigen Gründer- und Startup-Szene bieten.

Investor Arne Weber verkündet, dass der erste Bauabschnitt bereits im Frühjahr 2019 bezugsbereit ist und direkt im Anschluss das mit 20.000 m² größte Gebäude des modular aufgebauten architektonischen Masterplans der Architekten MVRDV aus Rotterdam realisiert wird. Derzeit läuft der Abstimmungsprozess, welche innovativen Unternehmen aus der Wirtschaft am besten zu den ausgewählten Instituten der Technischen Universität passen, damit durch Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft auch bestmögliche Synergien gewonnen werden können.

Pressemitteilung: Bau des Hamburg Innovation Port startet

Projektseite:  Hamburg Innovation Port


Bilder: Architekten MVRDV

Dienstag, 19. Juni 2018

München | Hochhaus am Heimeranplatz | ~50m | In Planung

Das neue Büroensemble, das an der Stelle des ehemaligen Philips-Hochhauses errichtet wird, besteht aus einem 14-geschossigen Turm und einem fünfgeschossigen Gebäuderiegel mit stadtbildprägender Kubatur und Fassade. In Interpretation der besonderen Lage am Dreh- und Knotenpunkt Heimeranplatz werden im Turm jeweils drei Geschosse gedreht und wachsen in pentagonaler Form in die Höhe; deutlich niedriger jedoch als die Türme von Fraunhofer- und ADAC-Gebäude außerhalb des Mittleren Rings. Der an den Neubau angrenzende, 2013 sanierte Gewerbebau, vom Property Management von ehret+klein verwaltet, ist voll vermietet und wird im Vorfeld autarkisiert.

Aufgrund des hohen Bedarfs an großflächigen Gewerbeflächen in München plant der Bauherr, die MAXOR 4 GmbH, im Neubau flexible und hochwertige Bürogeschosse. Im Erdgeschoss wird ein Einzelhandel mit Food Court einziehen und auf den Dachterrassen entstehen Freiflächen für die Mieter.

Pressemitteilung: ehret+klein entwickelt Büroimmobilie am Heimeranplatz

Bild: ehret+klein

Dienstag, 1. Mai 2018

Hamburg | Campus Tower | 50m | In Bau

Der Campus Tower wird eines der markantesten Gebäude in der HafenCity. Ein 16 Geschosse hoher, durch die auffälligen Glasboxen der Fassade geprägter Turm mit langgestrecktem Seitenriegel bildet den Auftakt zum Quartier Baakenhafen und schließt östlich der HafenCity Universität an das Wissensquartier der HafenCity an. Der Lohsepark im Norden und der Himmelsberg des Quartiers Baakenhafen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Die U-Bahnstation HafenCity Universität liegt direkt vor der Tür.

Der Campus Tower wird nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects bis Ende des Jahres gebaut. Das Büro hatte 2015 den offenen Wettbewerb für das Bauvorhaben gewonnen. Die Ausführungsplanung wurde durch das Architekturbüro Gruppe GME Architekten BDA übernommen. Schon Ende letzten Jahres hat GARBE den Campus Tower an die Deka Immobilien GmbH verkauft. Die Immobilie soll nach Fertigstellung in den Offenen Immobilienfonds WestInvest InterSelect eingebracht werden.

40 Prozent der Flächen sind bereits vermietet: Neben der HafenCity Universität werden die finhaven GmbH (Coworking & Event Spaces) und der Entwickler Garbe Immobilien-Projekte GmbH selbst sowie dessen Schwesterunternehmen Garbe Industrial Real Estate GmbH und Fontenay Management GmbH in das neue Gebäude einziehen. Der Campus Tower ist Anlaufpunkt für Studierende, Wissenschaftler und zukünftig auch für die Fintech-Szene der Hansestadt. Abgerundet wird der Campus Tower durch die Tower Bar in der 15. Etage mit einem umwerfenden Ausblick über den Hamburger Hafen und die Innenstadt.

Das Gebäude selbst ist ein Statement, wie Arbeit im 21. Jahrhundert aussieht. Ein modulares Konzept ermöglicht kleinteilige wie großflächige Büroflächen, je nach Bedarf. Der Bau ist nach dem HafenCity Goldstandard konzipiert: Hierbei wird besonderer Wert auf den nachhaltigen Umgang mit energetischen Ressourcen, den Einsatz umweltschonender Baustoffe und die Nachhaltigkeit des Gebäudebetriebs gelegt. Die Bauteilaktivierung der Betondecken nutzt die Gebäudemasse zur Temperaturregulierung und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die großen Fensterflächen bringen viel Licht in die Räume, während die markanten Glasboxen den außenliegenden Sonnenschutz vor Wind schützen. In der Tiefgarage sind Carsharing-Stellplätze sowie Ladestationen für E-Autos vorgesehen.

PM:  Richtfest für neues Landmark Building Campus Tower in der HafenCity 

Projektseite: Campus Tower


Bilder: Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects