Sonntag, 10. März 2019

Bochum | Studentenwohnhochhaus | 69m | In Planung

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

 Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Gerber Architekten
Update 10.03.2019

BaseCamp Student GmbH stoppt Bau des geplanten Hochhauses in der Nähe des Hauptbahnhofes vorerst

Bochum Wirtschaftsentwicklung treibt Baureifmachung des Grundstückes und Parkhausentwicklung weiter voran

Die BaseCamp Student GmbH wird das in der Bochumer Innenstadt geplante Appartement-Hochhaus aktuell nicht realisieren. Das gaben BaseCamp-Geschäftsführer Dr. Andreas Junius und Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung (BoWE), am heutigen Montag bekannt. „Aufgrund der momentanen Baupreisentwicklung können wir das ambitionierte Projekt zurzeit nicht umsetzen“, sagte Dr. Andreas Junius.

Er bedauere die Entscheidung sehr, so der BaseCamp-Geschäftsführer weiter, könne sich aber eine Umsetzung des Projektes weiterhin vorstellen, wenn sich die Situation am Markt wieder entspanne. „Wir haben mit den Verantwortlichen in Bochum verlässliche Partner gefunden, die das Projekt von Seiten der Stadt zügig vorangetrieben haben, um eine schnelle Realisierung zu ermöglichen“, so Junius.

BoWE-Geschäftsführer Ralf Meyer äußerte ebenfalls sein Bedauern über den geplanten Baustopp, zeigte sich aber zuversichtlich, für das Grundstück in bester Innenstadtlage auch einen alternativen Investor zu finden. „Wir halten an unseren Plänen fest, das Grundstück zügig baureif zu machen“, betonte Meyer. „Auch unsere Parkhausentwicklung wird wie geplant vorangetrieben.“

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof sollte der Grundstein für das BaseCamp gelegt werden. Das über 60 Meter emporragende Gebäude sollte neue Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung werden. Auf insgesamt 18.400 Quadratmetern sollten unter anderem über 400 Zimmer und 38 Küchen entstehen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

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