Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 9. Juli 2022

Stuttgart | Turm am Mailänder Platz | 66m | Fertig

Die STRABAG Real Estate GmbH (SRE), hat das Baufeld 5 im Stuttgarter Europaviertel von der Deutschen Bahn AG erworben. Das rund 1.800 m² große Grundstück, auf dem der Bebauungsplan ein bis zu 60 Meter hohes Gebäude vorsieht, liegt inmitten der Innenstadt unmittelbar am Mailänder Platz. Es ist das letzte zu errichtende Hochhaus im Quartier. Dem Kauf vorangegangen war ein Bieterverfahren der Deutschen Bahn AG, vertreten durch die DB Immobilien, Städtebauprojekt Stuttgart 21, bei dem die SRE den Zuschlag erhielt. Als mögliche Nutzungen des neuen „Turms am Mailänder Platz“ kommen Büros, ein Hotel und sonstige Dienstleistungen mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt rund 20.000 m² infrage. Erste Gespräche mit möglichen Mietinteressenten für das Projekt will die SRE in Kürze aufnehmen. Der Baubeginn ist für Ende 2017 geplant, die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.

Der Standort des „Turms am Mailänder Platz“ könnte kaum besser sein: Nur wenige Gehminuten vom Stuttgarter Hauptbahnhof und der Fußgängerzone in der Königstraße entfernt, liegt er am hoch frequentierten Mailänder Platz gegenüber des MILANEO-Haupteingangs und der Stadtbibliothek. Die Verkehrsanbindung ist über den Cityring sehr gut. Die Autobahnen A8 und A81 sowie der internationale Flughafen Stuttgart und die angrenzende Messe sind ebenfalls ideal erreichbar. Auch die ÖPNV-Anbindung ist hervorragend. In unmittelbarer Nähe liegt die U-Bahn-Haltestelle „Stadtbibliothek“, die von fünf Stadtbahnlinien angefahren wird. Nur eine Haltestelle vom Hauptbahnhof entfernt ist der Standort zudem auch bestens regional und überregional angebunden.

Pressemitteilung: STRABAG Real Estate GmbH

(C) STRABAG Real Estate GmbH
 
(C) STRABAG Real Estate GmbH
Update 08.04.2018


Der von der STRABAG Real Estate GmbH (SRE) für ihre Projektentwicklung „Turm am Mailänder Platz“ in Stuttgart ausgelobte Architekturwettbewerb ist entschieden. Die drei Preisträger gab das Unternehmen heute gemeinsam mit Bürgermeister Peter Pätzold, der Teil der Wettbewerbs-Jury war, und dem Jury-Vorsitzenden und Präsidenten der Architektenkammer Baden Württemberg, Markus Müller, bei einer Pressekonferenz bekannt.

Der erste Platz ging an RKW Architektur +, Düsseldorf, der zweite Platz an mhm architects, Wien, und den dritten Platz belegte das Büro Kleihues + Kleihues, Berlin. Damit ist der Auswahlprozess jedoch noch nicht gänzlich abgeschlossen. Denn die Entwürfe der Preisträger sollen noch optimiert und die vom Preisgericht aufgeworfenen Themenstellungen geprüft werden. Die abschließende Entscheidung, welcher der Entwürfe Grundlage für die Realisierung des Gebäudes wird, fällt voraussichtlich im August. Das Baugesuch für den Turm am Mailänder Platz plant die SRE spätestens Anfang 2018 einzureichen. Der Baubeginn ist für Mitte 2018 und die Fertigstellung für 2020 geplant.

Der Turm am Mailänder Platz entsteht auf einem rund 1.800 m² großen Grundstück im Stuttgarter Europaviertel, das die SRE im Mai 2016 von der Deutschen Bahn AG erworben hat. Der Bebauungsplan sieht dort ein bis zu 60 Meter hohes Gebäude vor. Es ist das letzte zu errichtende Hochhaus im Quartier. Die SRE plant hier, rund 20.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche zu schaffen. Der Standort zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung aus. Die U-Bahn-Haltestelle „Stadtbibliothek“ in unmittelbarer Nähe bietet zudem eine optimale Anbindung an das ÖPNV-Netz. Dank des guten Anschlusses an den Stuttgarter Hauptbahnhof und den Flughafen Stuttgart ist der Standort auch regional sowie international bestens angebunden.

Pressemitteilung:  RKW gewinnt Wettbewerb für Turm am Mailänder Platz in Stuttgart


Bild: © RKW


Update 10.07.2022

Die STRABAG Real Estate (SRE) hat die letzte verfügbare Mietfläche des Turms am Mailänder Platz erfolgreich vermietet. Das Projekt mit insgesamt 21.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) liegt bestens situiert zwischen der Stadtbibliothek und dem Milaneo Shoppingcenter. Der Hauptbahnhof und die Innenstadt sind fußläufig erreichbar. Das Gebäude umfasst 21 Stockwerke, ist 66 Meter hoch und wurde nach DGNB Gold Standards errichtet. Gemeinsam mit dem LBBW-Hochhaus sowie dem Cloud No. 7 vollendet der Turm das Hochbautrio entlang der Heilbronner Straße und ist damit das letzte genehmigte Hochhaus im Viertel.


Rapper Dardan eröffnet eine Filiale von „Proper Pizza“

Dardan hat sich die letzte verfügbare Fläche für das Gastronomiekonzept „Proper Pizza“ gesichert und wird nach Abschluss des Ausbaus, voraussichtlich Ende des Jahres, eröffnen. Der 24-jährige Rapper hat sich als junger Stuttgarter zur Elite der deutschen Musikindustrie etabliert. Über eine Milliarde Streams und eine Million verkaufter Tonträger unterstreichen seinen Erfolg.


Früher gingen auf dem Areal Güter auf Reisen, heute finden Reisende hier eine Heimat mit Aufenthaltsqualität. Zwischen Erdgeschoss und sechstem Obergeschoss hat sich das Businesshotel „Premier Inn“, vom siebenten bis zum 20. Obergeschoss das Longstay-Hotel „Adina“ eingemietet. Gemeinsam stehen 169 Apartments und 260 Zimmer zur Verfügung. Bepflanzte Dachgärten, ein Spa-Bereich sowie Gastronomie- und Einzelhandelseinheiten wie „Katz der Bäcker“, „Neue Dönastie“ und „Propper Pizza“ runden das Angebot im Turm am Mailänder Platz ab.

Der Hotelturm wurde 2021 im Rahmen eines Forward-Deals an Union Investment verkauft.

Donnerstag, 15. Juli 2021

Frankfurt | Senckenberg Quartier | 140m + 106m | In Bau

Der „Sieger der Sieger“ des Architekturwettbewerbs für das neue Quartier auf dem ehemaligen Frankfurter AfE-Areal steht fest: Das Frankfurter Architekturbüro Cyrus Moser hat sich mit seinem überarbeiteten Entwurf für die Realisierung des zukünftigen Hochhausquartiers qualifiziert und gegen die weiteren Zweitplatzierten Ole Scheeren (Peking/Berlin) und Langhof (Berlin) durchgesetzt. In der Preisgerichtssitzung im Januar 2016 hatte die Jury alle drei Architekturbüros aus dem neun Teilnehmer umfassenden Wettbewerb gleichrangig als Sieger gekürt und sie aufgefordert, die Entwürfe nochmals hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit zu überarbeiten.

Bei der kürzlich abgehaltenen Endbewertung waren sich die Auslober Commerz Real, ABG und Groß & Partner in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt einig, dass Cyrus Moser die Überarbeitung am besten umgesetzt hat. Ziel der Wettbewerbsaufgabe war die architektonische Gestaltung der Neubebauung des ehemaligen AfE-Geländes auf dem Kulturcampus, das im südlichen Teil des Areals an der Ecke Senckenberganlage und Robert-Mayer-Straße liegt. Hier ist ein hochwertiges Gebäudeensemble aus zwei Hochhäusern, einem Solitärgebäude und einer Kita geplant. Die vier Baukörper bilden an der Nahtstelle zwischen Bockenheim und Westend ein gemischt genutztes Quartier, welches Hotellerie, Gastronomie sowie Büro- und Apartmentflächen miteinander verbinden wird. Das Projekt stellt das erste Großprojekt auf dem Areal des künftigen Kulturcampus dar.

Die Frankfurter dürfen sich dabei auf eine echte Bereicherung ihrer Hochhauslandschaft freuen: Am Standort des ehemaligen AfE-Turms der Universität wird ein neuer Hotel- und Wohnturm mit 140 Metern Höhe entstehen. Das Objekt hat die Commerz Real für ihren Offenen Immobilienfonds hausInvest erworben. Für die unteren Etagen bis zum 16. Obergeschoss hat die spanische Hotelgruppe Meliá einen langfristigen Mietvertrag für ein 4-Sterne-Plus-Hotel der Marke Meliá abgeschlossen.

In den Etagen 17 bis 40 entstehen bis zu 300 Apartments mit Panoramablick über Frankfurt, den Taunus und das Rhein-Main-Gebiet. Die Architektur überzeugt durch eine Kombination von markanter Kubatur und schlichter Eleganz in Verbindung mit hoher städtebaulicher Qualität. Damit setzt der Turm im Westen der Stadt einen neuen Akzent in der Skyline. Als kleinster Teil der vier Baukörper im Wettbewerbsgebiet wird eine 8-zügige-Kindertagesstätte ein selbstständiges Mitglied des Quartier-ensembles sein. Die Kindertagesstätte wird als Solitaire errichtet werden und bildet eine autarke Einheit, die über eine eigene Erschließung verfügt.

Das zweite Hochhaus mit einer Höhe von ca. 100 m fügt sich im westlichen Bereich an das Gebäudeensemble an und bildet gemeinsam mit dem 140 m hohen Hotel- und Wohnturm ein neues städtebauliches Element auf dem Campus Bockenheim. Das Grundstück befindet sich noch im Eigentum der ABG. Die ABG geht davon aus, dass die Verhandlungen zur Veräußerung des Grundstückes und zur Realisierung der Baumaßnahmen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Durch die Mischnutzung des Quartiers wird die Wandlung des Kulturcampus zu einem Ort der Begegnung, an dem gemeinsam geforscht, gelebt und gearbeitet wird, weiter vorangetrieben und gefördert. Der Beginn der Bauausführung wird für das vierte Quartal 2016 angestrebt, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2019 geplant.

Pressemitteilung: ABG Frankfurt Holding / Commerz Real und Groß & Partner


Bilder: Architekturbüro Cyrus Moserj

Update 15.07.2021

The Evolution of Highrise – im Rahmen eines Get-togethers mit Kunden, Projektpartnern und Medien hat die NAS Real Asset Management die unmittelbar bevorstehende Fertigstellung des 106 Meter hohen Senckenbergturms in Frankfurt am Main gefeiert und das neue Wahrzeichen des Senckenberg-Quartiers erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. 25 Geschosse, 26.724 qm Mietfläche, schlanke, geradlinige Fassade, höchste internationale Qualitätsstandards, kompromisslose Ausrichtung auf digitale Infrastruktur, Nachhaltigkeit und New Work, begrünte Dachterrasse auf dem trapezförmigen Sockel sowie die privilegierte Lage sind nur einige der Merkmale, mit denen der Office-Turm nach seiner Fertigstellung im vierten Quartal des Jahres und nach zweieinhalbjähriger Bauzeit neue Maßstäbe auf dem Frankfurter Büromarkt setzen wird.


Steffen Ricken, CEO von NAS Invest, bei der Veranstaltung, an der unter anderem auch Frankfurts ehemalige Oberbürgermeisterin und Ehrenbürgerin der Stadt Petra Roth teilnahm: „Der Senckenbergturm verkörpert alles, was modernes und innovatives Arbeiten heute ausmacht, und wird damit auch buchstäblich zum Blick in die Zukunft. Dass es uns gelungen ist, trotz Pandemie immer voll im Zeitplan zu bleiben und im Herbst dieses Jahres pünktlich bezugsfertig zu sein, freut mich sehr und zeigt, wie erfolgreich alle Projektbeteiligten hier agiert haben.“ Die Vermarktung der Büroflächen im Turm hat vielversprechend begonnen – mit BNP Paribas hat sich bereits ein renommierter Ankermieter Flächen in der zukunftsweisenden Businesswelt gesichert.


2019 hatten die Bauarbeiten an der Senckenberganlage in unmittelbarer Nachbarschaft des weltberühmten Senckenberg Museums begonnen. „The Evolution of Highrise“ steht auch deshalb sinnbildlich für die nächste Evolutionsstufe, die der Projektentwickler und Eigentümer NAS mit dem neuesten Highlight der Frankfurter Skyline erreicht – und für den Respekt, den Architektur und Gebäudemerkmale Mensch, Stadt und Natur damit zollen. Denn abgesehen von modernsten Gebäudestandards und erstklassiger Ausstattungsqualität, steht der von cyrus I moser I architekten entworfene Turm vor allem für kompromisslose Hinwendung zu Nachhaltigkeit, für digitales Gebäudemanagement und Connectivity sowie für konsequente Ausrichtung auf New Work.


Die Lobby: smart, digital, stylish und cool


Einen bleibenden Eindruck vermittelt bereits die imposante, zweigeschossige und Offenheit ausstrahlende Lobby als zukunftsweisende Visitenkarte des neuen Turms. Das innovative Konzept mit Café-Bar, Big Screen als Infopoint und Lounge-Atmosphäre strahlt Urbanität und Eleganz zugleich aus und bereitet auf das nächste Highlight des Office-Turms vor – die volldigitale Besuchermanagement-Plattform für unkomplizierte Registrierungsprozesse mit höchster Sicherheit. So wird der Zutritt volldigital über Registrierungsterminals gesteuert und mittels biometrischer Gesichtserkennung wird ein reibungsloser Check-in-Flow gewährleistet. Funktionen wie körpertemperaturbasiertes Covid-19-Screening sorgen zusätzlich für Sicherheit und bieten schon heute Lösungen für die Bedürfnisse einer neuen Zeit.


Flächen und Ausstattung: New Work, Next Level


Maßstäbe setzt der Senckenbergturm auch im Bereich New Work. So sind Flächen und Ausstattung perfekt auf die Bedürfnisse einer neuen Generation des Arbeitens zugeschnitten. Flexible und effiziente Grundrisse sorgen für bestmögliche Voraussetzungen für hybrides Arbeiten, Heiz- und Kühldecken sowie öffenbare bodentiefe Fenster garantieren dabei immer ein angenehmes Raumklima. „Intelligent Ceiling Sensors“ ermöglichen eine präsenzbasierte Steuerung des Klima- und Energiemanagements über Bewegungs- und Licht- bzw. Wärmesensoren zur Erkennung der aktuellen Office-Belegung. Verwaltet wird das Ganze einfach per Space-Management-App. Hingegen völlig analog, aber umso schöner ist der einzigartige Ausblick über Skyline und Taunus, vor allem aus den oberen Turmgeschossen.


BREEAM Excellent: Im Einklang mit der Natur


Dank neuester Technik und kompromisslos auf Umwelt- und Klimaschutz ausgerichteter Materialwahl setzt der Senckenbergturm auch in puncto Nachhaltigkeit Maßstäbe in Frankfurt. Maximal reduzierter CO2-Ausstoß, Nutzung zertifizierter Hölzer, wassersparende Armaturen, emissionsarme Baumaterialien, thermischer Komfort und gesundheitsfördernde Arbeitsplätze qualifizieren das Landmark für den BREEAM-Standard „Excellent“.


Senckenberg-Quartier: urban, lebendig, mittendrin


Auch in Sachen Lage punktet der Senckenbergturm. Denn der vielfältige Nutzungsmix im Senckenberg-Quartier mit Office, Hotel, Wohnen, Kita und Gastronomie garantiert, dass die Nahversorgung vor Ort keine Wünsche offen lässt und der „Kiez“ alles bietet, was man vor, nach dem Job oder in der Mittagspause benötigt. Mit direkter U-Bahn- bzw. ÖPNV-Anbindung sowie der Messe und Autobahnanschluss in unmittelbarer Nähe ist man immer mittendrin und kann sich zudem über ausreichend Fahrradstellplätze und E-Ladestationen freuen. 172 Tiefgaragenplätze runden das Angebot ab.


Erfolgreiche Vermarktung


Die Vermietung des Office-Turms ist schon erfolgreich angelaufen – der Ankermieter BNP Paribas bezieht bereits im Herbst seine Flächen. CEO Steffen Ricken weiter: „Die Nachfrage ist groß – wir befinden uns aktuell in vielversprechenden Gesprächen und sind sicher, bald weitere hochkarätige Abschlüsse verkünden zu können.“ Derzeit sind noch rund 11.500 qm verfügbar.



Sonntag, 31. Januar 2021

Essen | BürgerRatHaus | 60m | In Planung

Bereits im Sommer 2019 wurde der Entwurf für das neue BürgerRatHaus präsentiert. Dieser stammt vom Generalplanungsteam agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren, und überragte die anderen 13 fristgerecht eingereichten Beiträge in wesentlichen Aspekten, wie der Verwaltungsvorstand bei der Vorstellung der Ergebnisse des Wettbewerbs im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte. "Der Entwurf musste den verschiedenen Ansprüchen und Bedarfen aller Zielgruppen des BürgerRatHauses gerecht werden, städtebaulich und architektonisch überzeugen, vor allem aber zukunftsweisend für die Stadtverwaltung Essen sein. Dies hat aus Sicht des Preisgerichts der Entwurf von agn am besten gelöst", würdigte das Stadtoberhaupt das Generalplanungsteam aus Westfalen.

Der Beitrag von agn sieht eine dreiteilige Gebäudekombination, in deren Zentrum eine 14 Stockwerke hohe Hochhausscheibe steht, vor. Überragend ist der Entwurf folglich auch im wortwörtlichen Sinne. "Das Ensemble orientiert sich zum Burgplatz hin und nimmt das Muster der Bebauung um den Varnhorstkreisel mit dem Gildehof und den flankierenden Hochhäusern auf", erläuterte Stadtdirektor Hans-Jürgen Best die Entscheidung des Preisgerichts. Zugleich gelingt dem Entwurf dank zurückhaltender Kubatur und der wesentlich geringeren Höhe der die Hochhausscheibe umgebenden Gebäudeteile der klare Bezug zur nachbarschaftlichen Bebauung rund um die denkmalgeschütze Alte Synagoge Essen.

Überzeugt hat die Jury darüber hinaus insbesondere die klare Trennung aus Frontoffice und Backoffice, die in zwei verschiedenen Gebäudeteilen untergebracht sind, und der bewusste und gekonnte Umgang mit dem enormen Bedarf an Büro- und Besprechungsflächen auf einem aufgrund der unterschiedlichen Niveaus und der Abmessungen nicht gerade einfach zu beplanenden Grundstück.

Mit der heutigen Vorstellung der Beiträge und der Eröffnung der Ausstellung aller fristgerecht eingesandten Entwürfe endet der internationale Architektenwettbewerb zum BürgerRatHaus, womit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Verwaltungsgebäude der Stadt Essen erreicht ist. Denn damit können das Bauvorhaben nun präzisiert und seitens der Stadt Essen gewünschte Verfeinerungen und Änderungen in den für Anfang 2020 geplanten Vorentwurf des Gebäudes eingearbeitet werden. So will es das sogenannte "Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb", in das der Wettbewerb eingebettet ist.

Pressemitteilung: Stadt Essen - Das BürgerRatHaus will hoch hinaus





Bilder: agn Niederberghaus & Partner GmbH

Essen | Wohnturm ''High Square Essen'' | 135m | In Planung

Am Rand der Innenstadt plant Arsatec einen Wohnturm, der mit 135 Metern nach dem RWE-Hochhaus das zweithöchste Gebäude in Essen wäre. Zwei Grundstücke hat der Investor für das Projekt namens "High Square Essen" ins Auge gefasst: Eines an der Frohnhauser Straße direkt hinter dem bestehenden "City Tower"-Hochhaus. Dort befindet sich im Schnittpunkt mit der Jägerstraße eine unbebaute Brachfläche im Eigentum der Stadt. Das zweite Grundstück, das infrage käme, liegt westlich vom Hauptbahnhof an der Hachestraße in Höhe Hoffnungsstraße und ist bereits im Eigentum von Arsatec.

Vorzugsweise würde man wohl gerne an der Frohnhauser Straße bauen. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück entstünde der sehr schlanke Wohnturm mit einer Kantenlänge von nur 25 mal 25 Metern. Die ersten vier oder fünf der 36 Etagen sollen dem Parken vorbehalten sein, da die Investoren nicht tief in die Erde bauen wollen. Ab Etage sechs soll dann die Wohnnutzung beginnen. Pro Stockwerk sind vier Wohnungen mit jeweils 80 bis 110 Quadratmetern geplant, auf den oberen und für gewöhnlich teuersten Etagen soll es Wohnungen mit einer Größe von bis zu 230 Quadratmetern geben. Insgesamt plant Arsatec rund 100 Wohnungen auf einer Gesamtwohnfläche von 10.200 Quadratmetern. Angestrebt wird eine Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen.

In der 14., 20. sowie 29. und 30. Etage soll es Unterbrechungen geben, hier sind offene Terrassen mit Gemeinschafts-und Privatgärten geplant, sowie auch begrünte Fassaden. Die Stadtverwaltung scheint hinter dem Projekt zu stehen und habe sogar die Projektentwickler bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ermutigt, ihre Pläne zu forcieren.

Quelle: Wohnturm mit 36 Etagen am Rand der Innenstadt geplant

Bild: Arsatec


Sonntag, 10. Mai 2020

Hamburg | Hochhaus Hein-Saß-Weg 38 | 50m | in Planung

Der Hamburger Projektentwickler MAGNA Real Estate AG plant in direkter Wasserlage auf dem rund 7.350 m² großen Grundstück am Hein-Saß-Weg 38 in Hamburg-Finkenwerder einen 14-stöckigen Neubau. Geplant ist ein rund 21.700 m² großes Bürohochhaus mit Landmark-Charakter, das ein bestehendes Hochhaus ersetzen wird. Die Fertigstellung ist für Anfang 2024 geplant. Das Entwicklungsvolumen (GDV) beträgt rund 120 Millionen Euro.

Das Projekt befindet sich in Hamburg-Finkenwerder in fußläufiger Nähe zum Fähranleger Rüschpark. Der Standort vereint Naherholung und einen schnellen Transport per Fährschiff oder mit dem Auto in die City. Zudem ist einer der größten Arbeitgeber Hamburgs, das Airbus Werk Finkenwerder mit mehr als 12.500 Mitarbeitern, in nur wenigen Minuten fußläufig erreichbar.

„Das Elbgrundstück, welches vis-à-vis zum Schiffsanleger Teufelsbrück liegt, wird nicht nur das höchste Gebäude südlich der Elbe mit einem sensationellen Ausblick auf die Stadt, die Elbphilharmonie und die Elbe beheimaten, sondern erstmals auch ein repräsentatives Entrée für alle Menschen schaffen, die mit dem Schiff nach Hamburg reisen. Darüber hinaus wird das Projekt den aufstrebenden und zugleich idyllischen Hamburger Stadtteil Finkenwerder weiter aufwerten.“, betont David Liebig, Vorstand der MAGNA Real Estate AG.

Die Mietflächen im geplanten Objekt verteilen sich auf ein Erd- sowie 13 Obergeschosse. Das Objekt wird über eine zweigeschossige Tiefgarage verfügen.

Jörn Reinecke, Vorstand der MAGNA Real Estate AG erklärt: „Mit der Übernahme der Projektierung des Büroneubaus setzen wir ein klares Signal, uns an unserem Stammsitz für die städtebauliche Entwicklung zu engagieren. Das neue Bürogebäude wird unser Portfolio ideal ergänzen. Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Deutschland.“


Bild: MAGNA Real Estate / Atelier Kempe-Thill B.V., Rotterdam, Urheber: Sugarvisuals

Samstag, 4. Januar 2020

Berlin | Hochhaus Europaplatz | 84m | In Bau

CA Immo hat mit KPMG einen langfristigen Mietvertrag über rund 23.000 m² Mietfläche in der Berliner Europacity abgeschlossen. Hierzu hat CA Immo die Realisierung eines modernen, rund 84 Meter hohen Class-A Bürohochhauses am Europaplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Berliner Hauptbahnhof beschlossen. Der Baustart des 100% vorvermieteten Landmark-Gebäudes ist bereits 2019 erfolgt. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 vorgesehen. Das Gesamtinvestment der CA Immo beträgt rund. 155 Mio. Euro.

KPMG bündelt am Standort Europacity ab Anfang 2024 seine Berliner Einheiten. Bereits im März 2018 hatte KPMG das ebenfalls von CA Immo errichtete und vermietete rund 13.000 große Nachbargebäude des nun geplanten Hochhauses bezogen. Beide Gebäude sind über eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden. Das von Allmann Sattler Wappner Architekten (München) entworfene neue Hochhaus besteht aus einem rund 84 Meter hohem Turm und einem 4-6-geschossigen Sockelbau. Der Entwurf wurde bereits im Jahr 2017 im Rahmen eines international ausgelobten Architekturwettbewerbs prämiert.

Das Gebäude erstreckt sich über insgesamt 22 Stockwerke und wurde nach den Bedürfnissen von KPMG konzipiert. So wird es neben den Büroetagen über ein modernes Konferenzzentrum sowie über eine Cafeteria für die Mitarbeiter – das sog. „Sky Deli“ im obersten Geschoss des Gebäudes – verfügen. Darüber hinaus stehen den Mitarbeitern zwei Dachterrassen auf dem Dach des Sockelgebäudes zur Verfügung. Im Erdgeschoss lädt eine großzügige Lobby mit einem mehrgeschossigen Atrium sowie ein auch öffentlich zugängliches Restaurant sowohl Besucher als auch Mitarbeiter von KPMG ein.

Wie alle CA Immo Büroneubauten wird auch dieses Gebäude als Green Building errichtet und mindestens eine Zertifizierung nach DGNB Gold erhalten.


Daten & Fakten Bürohochhaus am Europaplatz
  • Adresse: Europaplatz, 10557 Berlin
  • Gebäudeart: Hochhaus mit Sockelbau
  • Nutzungsarten: Büro, Konferenz, Restaurant, Café
  • Höhe: ca. 84 Meter
  • Geschosse: 22, inkl. Erdgeschoss
  • Bruttogrundfläche: ca. 29.000 m²
  • Mietfläche: ca. 23.000 m²
  • PKW-Parkplätze: 23 + 261 (in gemeinsam genutzter Tiefgarage), davon 18 mit E-Ladestation
  • Fahrradstellplätze: ca. 200, davon 30 E-Ladestationen
  • Zertifizierung: mindestens DGNB-Gold für Nachhaltigkeit angestrebt
  • geplanter Baustart: viertes Quartal 2019
  • geplante Fertigstellung: voraussichtlich Ende 2023

Pressemitteilung: CA IMMO

Bild: CA Immo

Samstag, 28. Dezember 2019

Frankfurt | DB-Tower Europaviertel | 66m | In Bau

Der Sieger des Gestaltungswettbewerbs für den DB-Tower der Deutschen Bahn AG im Europaviertel steht fest: Nachdem das Gebäude einem Entwurf von schmidtploecker Architekten folgt, liefern Aldinger Architekten aus Stuttgart nun ein äußeres Erscheinungsbild.

Der Wettbewerb wurde vom Bauherren Aurelis Real Estate in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt ausgelobt. Neben Aldinger Architekten hatten fünf weitere Büros am Wettbewerb teilgenommen. Der 60 Meter hohe DB-Tower (ca. 29.000 Quadratmeter Mietfläche) entsteht im Ensemble mit dem projektierten Bürogebäude The Brick (ca. 23.000 Quadratmeter Mietfläche). Aurelis wird die zwei Gebäude für die Deutsche Bahn errichten. Die beiden Unternehmen hatten im Oktober 2017 einen langfristigen Mietvertrag unterzeichnet.

Hauptziel des nun abgeschlossenen Wettbewerbs war es, eine harmonische und gleichzeitig spannungsreiche Einheit der beiden Gebäude zu erzielen. The Brick wird nach dem Entwurf von schmidtploecker Architekten aus Frankfurt errichtet. AldingerArchitekten werden eng mit schmidtploecker zusammenarbeiten. Die Frankfurter waren bereits vor dem Wettbewerb mit der Gesamtplanung für The Brick und den DB-Tower beauftragt worden.

Bei der Auswertung der Wettbewerbsergebnisse musste auch die kurze Bauzeit berücksichtigt werden. Die Deutsche Bahn möchte noch im Jahr 2020 das Gebäude beziehen. Auf dem Baufeld von The Brick hat Aurelis bereits im letzten Jahr mit dem Aushub der Baugrube begonnen. Die Arbeiten werden von der Firma Züblin durchgeführt.

Pressemitteilung: Gestaltungswettbewerb für DB-Tower entschieden  


Bild: Aldinger Architekten | Aurelis Real Estate
Update 28.12.2019

Das Europaviertel Frankfurt erhält bald ein weiteres markantes Gebäude: den DB Tower mit einer Mietfläche von 30.400 Quadratmetern. Mit dem heutigen Richtfest vollendet die Aurelis Real Estate den nächsten Bauabschnitt des Hochbauprojekts für die Deutsche Bahn AG.

Auf dem Gelände entsteht derzeit mit dem 66 Meter hohen Tower und dem DB Brick ein eindrucksvolles Gebäudeensemble – der DB Campus in der Europa-Allee 70–84 mit einer Mietfläche von insgesamt 53.800 Quadratmetern. In den beiden Bürogebäuden werden unterschiedlich gestaltete und flexibel nutzbare Office-Landschaften eingerichtet.

Geplant ist die Fertigstellung beider Gebäude im Herbst 2020. Aurelis und die Deutsche Bahn AG haben im Oktober 2017 einen über 20 Jahre laufenden Mietvertrag unterzeichnet. Die Deutsche Bahn wird mit rund 3.000 Mitarbeitern aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern an den neuen Standort ziehen.

Frank Dorn, Projektmanager der Aurelis Region Mitte, über das planmäßig verlaufende Bauvorhaben: „In diesem Projekt gibt es einen sehr ambitionierten Terminplan. Nach den großartigen Leistungen des Spezialtiefbaus hat nun auch das Bauunternehmen den Rohbau in nur elf Monaten errichtet und die Erwartungen voll erfüllt.“

Bereits im Juni dieses Jahres wurde das Richtfest für das Gebäude DB Brick gefeiert, das über eine Mietfläche von 23.400 Quadratmetern verfügt. Die Bauarbeiten für den DB Tower begannen im Sommer 2018. Im Herbst 2018 wurden die beiden nebeneinanderliegenden Bürogebäude im Rahmen eines Forward-Deals an die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH veräußert.

Der Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest Real Estate, Hans-Joachim Lehmann, ist überzeugt: „Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist die geplante Übergabe dieses eindrucksvollen Bürohauses an den Mieter gesichert. Wir freuen uns, dass in der Zusammenarbeit mit Aurelis die gesetzten Meilensteine erneut termingerecht erreicht wurden.“

Pressemitteilung: Aurelis Real Estate

Sonntag, 22. Dezember 2019

Essen | Hochhaus an der Huyssenallee | 60m | In Bau

Das lange zum großen Teil leer stehende Gebäude Huyssenallee 58/60 – direkt gegenüber der Philharmonie wurde verkauft. Früher war dort ein Apple-Shop untergebracht, zuletzt sollte eine Bar einziehen, die Pläne wurde aber nicht verwirklicht. Nebenan hatte bis vergangenes Jahr der Projektentwickler ''Wolff-Gruppe'' ihre Niederlassung. Nun überlegt der neue Besitzer, ob er den Komplex revitalisiert oder abreißt und neu entwickelt. Auch der Bau eines Hochhauses an dieser Stelle sei nicht ausgeschlossen. Entsprechende Pläne hat das Architekturbüro Dr. Ing. Hermann Klapheck nun veröffentlicht. Es könnte dort ein Hochhaus mit Büros und Wohnungen entstehen.

Quelle: WAZ - Viel Bewegung: Die Huyssenallee kommt auf die Beine


Update 26.10.2016

 Die Pläne für das Hochhaus an der Huyssenallee werden konkreter. So hat sich nun der Essener Investor für den Bau eines 16-18 geschossigen Hochhauses mit rund 60m Höhe entschieden. Anfang November soll die Stadt über die Pläne informiert werden. Zudem werden auch erste konkrete Architektenpläne präsentiert. Danach soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Mit dem Bau könnte Anfang 2018 begonnen werden.

Neben dem Wohnturm, sollen weite Gebäude mit 4-8 Geschossen entstehen. In diesen kleineren Gebäuden soll es auch neue Büros geben, an der Dreilindenstraße sind zudem Sozialwohnungen geplant. Für die Neubebauung werden sieben alte Gebäude aus den 50'er und 60'er Jahren abgerissen.

Quelle: WAZ - An der Huyssenallee in Essen soll ein Hochhaus entstehen


Update 08.11.2016

In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Mietwohnungen geplant, in mehreren kleineren Neubauten entstehen außerdem Büros und weitere Wohnungen. Die Gesamt-Mietfläche beträgt 16 000 Quadratmeter. Der Investor hat von seinen Architekten mehrere Entwürfe fertigen lassen, will diese aber zunächst mit der Stadtverwaltung diskutieren, bevor sie veröffentlicht werden.

Nachdem die Ratsfraktionen von CDU und SPD im Grundsatz bereits vor einer Woche Zustimmung signalisierten, ist das Bauvorhaben des Essener Investors Peter Jänsch am Donnerstag (03.11.16) auch vom Planungsausschuss des Stadtrates begrüßt worden.

Quelle: WAZ - Pläne für Hochhaus an der Huyssenallee in Essen kommen voran


Hier noch ein paar Daten zum Projekt zusammengefasst:

  • Standort: Huyssenallee
  • Gebäudetyp: Hochhaus 18-20 Geschosse + Gebäude mit 5-8 Geschossen
  • Nutzung: Wohnen, Büros
  • Höhe: 60m
  • Fläche: 11 950 Quadratmeter
  • Architekt: HPP, Düsseldorf
  • Investor: Peter Jänsch
  • Baustart: 2019
  • Fertigstellung: 2021

Update 18.12.2017

In dieser Woche stimmte der Stadtrat dem Bebauungsplan zu. Alle Stellungnahmen wurden von der Verwaltung und dem Projektentwickler in ausreichender Form beantwortet. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Abbruch- und Baustart sind für das zweite und dritte Quartal in 2018 geplant. Der neue Bebauungsplan ermöglicht ein eigenständiges Quartier mit über 100 Wohnungen und rund 7.000 m² Bürofläche im direkten Umfeld des Essener Kulturschwerpunktes.

In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Wohnungen geplant, im Seitengebäude hochwertige Büroflächen und westlich davon zwei Häuser mit Seniorenwohnungen. Eins der 7 Bestandsgebäude (ein 10-geschossiges Bürohaus an der Huyssenalle) wird saniert und bleibt weiterhin für Büronutzung erhalten. Die gesamte Mietfläche des HQE wird rund 16.000 m² betragen. Im Blockinnenbereich entsteht eine begrünte Freifläche für die private Nutzung durch die Bewohner. Diese bietet durch eine offene Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität. Weiterhin sorgt die Dachbegrünung der gesamten Anlage für ein natürliches Ambiente im Stadtkern Essens.

Im Hochhaus an der Huyssenallee werden im Erdgeschoss ein Café und Geschäftsflächen und darüber auf 7.200 m² exklusive Wohnungen zur Miete und zum Kauf angeboten. Im Quartier wird ein repräsentativer Büroneubau mit 4.200 m² – bereits komplett vermietet – und insgesamt 46 Altenwohnungen, von denen 24 öffentlich gefördert werden, entwickelt. Beim Thema Mobilität und Parken setzt das Projekt einen deutlichen Umweltfokus: Allen Mietern soll ein Pool von Elektrofahrzeugen zur Verfügung gestellt. Diese können dann bei Bedarf für wenige Stunden oder auch für längere Zeiträume gemietet werden. Die Ladeinfrastruktur wird in der Tiefgarage vorgehalten. Den Anregungen der Anwohner hinsichtlich der Parksituation wurde Rechnung getragen und die ursprünglich auf 2 Geschosse geplante TG um ein weiteres Geschoss erweitert. In der nunmehr dreigeschossigen Tiefgarage wird mit über 200 Stellplätzen das behördlich erforderliche Maß ganz deutlich überschritten.

Die Architekten-Gemeinschaft HPP und VSI hat eine Planung mit einer spektakulären Fassade entworfen, die sich in das Stadtbild einfügt. Architektonische Motive des gegenüberliegenden Aalto Theaters sowie der Philharmonie werden bespielt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Huyssen Quartier Essen (HQE) liegt bei ca. 60. Mio. Euro.

Pressemitteilung: Grünes Licht für Leuchtturm-Projekt – Wohnhochhaus in Essen



Bilder: © Huyssenallee 58-62/66-68 GmbH & Co. KG
Update 30.09.2018

Im Herbst sollen die Abrissarbeiten für die alten Bestandsgebäude beginnen um Platz für das neue Hochhaus zu schaffen. Die Abriss- und Baugenehmigungen liegen dafür nun endlich vor. Auch der Streit mit einem Nachbarn um den Sichtschutz einer Dachterrasse konnte beigelegt werden.

Neben dem Wohnturm entsteht an der Heinrichstraße ein Büroneubau mit 4200 Quadratmetern Fläche, der bereits komplett vorvermietet ist. An der Dreilindenstraße hinter dem Hochhaus, sollen insgesamt 46 Altenwohnungen gebaut werden, von denen 24 als öffentlich geförderte Sozialwohnungen vorgesehen sind. Über 200 Tiefgaragenplätze sollen unter den Neubauten entstehen.

Quelle: WAZ - Das Hochhaus an der Huyssenallee in Essen darf gebaut werden

Bild: Moka-Studio

Update 08.04.2019

Kurz nach erfolgtem Baubeginn unterzeichnete die PwC Deutschland einen Mietvertrag über die gesamte geplante Bürofläche von rund 4.200 m² sowie 80 Tiefgaragenstellplätzen. PwC ist Deutschlands führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft und wird an der ehemaligen Prachtallee Essens einen neuen Standort eröffnen.

Auch für den Wohnturm gebe es bereits zahlreiche Interessenten, darunter sehr viele, die eine Wohnung kaufen wollten. Nach dem Abriss des Altgebäudes wird die bis zu zwölf Meter tiefe Baugrube ausgehoben. 170 Betonpfeiler werden schwere Baumaschinen 16 Meter tief in den Boden setzen, um dem Hochhaus den nötigen Halt zu geben. Im Sommer sollen die Bauarbeiten für die dreigeschossige Tiefgarage beginnen, danach geht es Stockwerk um Stockwerk aufwärts. Ab Januar 2022 sollen die Bewohner in den Wohnturm einziehen können.

Quelle: WAZ - Erster Mieter für Hochhaus-Projekt an der Huyssenallee


Bild: Immostore-Immobilien
Update 22.12.2019

Am vergangenen Freitag wurde mit Verzögerung der Grundstein für das neue Huyssen Quartier in Essen (HQE) gelegt. Das HQE entsteht an der Huyssenallee/ Ecke Heinrichstraße direkt gegenüber der Philharmonie, dem Aalto Theater und am Stadtgarten. Das Gebäudeensemble mit ca. 28.000 m³ BGF wird auf einer Grundstücksfläche von 3.800 m² in fünf Bauteilen errichtet. Es entstehen über 100 Wohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen. Das Wohnhochhaus „Phil“ bietet über 18 Etagen rund 7.100 m² Wohnfläche in 65 Wohneinheiten. In zwei Mehrfamilienhäusern werden 44 Wohneinheiten mit circa 2.500 m² Wohnflächen entstehen, von denen 22 Wohneinheiten öffentlich gefördert werden. Hinzu kommt ein Bürogebäude mit rund 4.200 m² Nutzfläche, das bereits von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) angemietet wurde.

In der dreigeschossigen Tiefgarage werden rund 200 PKW-Stellplätze sowie mehr als 100 Fahrradstellplätze zu Verfügung stehen. Im Innenbereich des HQE werden großzügige Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität und Kinderspielmöglichkeiten geschaffen. Das Gesamtprojekt soll bis März 2022 fertig gestellt werden. Das HQE wurde von den Architekten VSI und HPP entworfen. Mit der schlüsselfertigen Errichtung wurde als Generalunternehmer ZECH Bau, Niederlassung Essen, beauftragt.

Pressemitteilung: Start für das Huyssen Quartier in Essen mit Wohnhochhaus PHIL

Samstag, 16. November 2019

Berlin | Max und Moritz - Upside Berlin | 95m + 86m | In Bau

Die Lage am Wasser gegenüber von Kreuzberg und in Sichtweite der East Side Gallery und dem Alexanderplatz machen UPSIDE Berlin aus Sicht von Ziegert zum Highlight-Projekt unter den Berliner Wohnturmprojekten. „Hier ist Geschichte erlebbar und die Mischung aus angesagten Clubs, Entertainment-Angeboten, Konzernvertretungen und aufstrebenden Start-ups macht die Gegend zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke zu einer der interessantesten neuen Wohnlagen der Stadt“, führt Ziegert aus. „Eine ähnliche Lage mit einer vergleichbaren Architektur ist in anderen europäischen Metropolen nur schwierig und oft zu unerschwinglichen Preisen zu erwerben.“ So bildet die zeitlos geschwungene Natursteinfassade des Berliner Architekten Tobias Nöfer den Rahmen für elegantes Hochhauswohnen im Herzen der deutschen Hauptstadt. Details des Vorhabens und der Wohnungsausstattungen werden im unlängst eröffneten Showroom in den benachbarten Viaduktbögen direkt an der Baustelle vorgestellt. Hier finden regelmäßige Events statt, beispielsweise können Besucher jüngst die Panorama-Skyline mithilfe der Virtual Reality Technik selber erleben und realitätsnah verschiedene Wohnungstypen begehen.

UPSIDE Berlin wird von der MIKARE Development GmbH entwickelt. Die BAM Deutschland AG, die in Berlin bereits Großprojekte wie das nhow-Hotel, eine nahegelegene große Veranstaltungsarena oder das Hackesche Quartier realisierte, hat im August 2017 mit den Rohbauarbeiten für das Gesamtensemble begonnen. Rund um die beiden 96 und 86 Meter hohen Türme entstehen Sockelbauten mit vier bis sechs Etagen mit Wohnungen und Gewerbeflächen, dazwischen ein rund 1.500 qm großer Platz, um den sich Restaurants und Cafés, Geschäfte und ein Fitnessstudio gruppieren sollen. Das bereits umfassend sanierte denkmalgeschützte „Übernachtungshaus“ wird bei der zukünftigen Bebauung berücksichtigt und bleibt als Bürohaus erhalten.

Die Fertigstellung des Hochhausprojektes am Friedrichshainer Spreeufer ist für 2020/21 geplant und bereits jetzt sind gut ein Viertel der 179 Wohnungen verkauft. „Wir sehen ein breites nationales und internationales Interesse“, sagt Nikolaus Ziegert, Geschäftsführer der Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH. „Die ersten Käufer stammen aus Ungarn, den Vereinigten Staaten, der Türkei, Singapur und dem Iran, sowie aus Süddeutschland, Hamburg und Nordrhein-Westfalen“. Aber auch Berliner seien unter den Käufern. Dabei liege der einheimische Fokus vor allem auf Wohnungen in den mittleren Etagen oberhalb der Traufhöhe. Eine Wohnung mit zwei Zimmern und ca. 63 Quadratmetern kann in der zehnten Etage bereits für rund 429.000 Euro erworben werden.

Pressemitteilung:  Berlins neues Wohnturmprojekt UPSIDE Berlin wächst rasant

Projektseite: Upside Berlin




Bilder: Nöfer Architekten
Update 16.11.2019

Der Berliner Immobilieninvestor LINUS Capital, gemeinsam mit einem institutionellen Investor, stellt der MIKARE Real Estate eine Finanzierung für ihre Projektentwicklung Upside Max und Moritz Berlin zur Verfügung. LINUS stellt zusätzliche 88 Millionen Euro Finanzierung für weitere Bau- und Planungskosten der bereits im Bau befindlichen Entwicklung zu Verfügung. Die Spark Capital GmbH agierte federführend für Mikare bei der Transaktion.

Die Projektentwicklung befindet sich im Herzen der Media Spree im beliebten Bezirk Berlin Friedrichshain. Das Projekt besteht unter anderem aus zwei rund 90 Meter hohen Wohntürmen. Die Entwicklung umfasst rund 70.000 m2 Wohn-, Büro- und Einzelhandelsfläche, sowie Serviced Apartments. Der Schwerpunkt der Projektentwicklung liegt auf dem Bau von rund 380 Eigentumswohnungen.

Die Eigentumswohnungen im Turm Max werden durch das renommierte Maklerhaus Ziegert vertrieben, das bereits über 40% der verfügbaren Einheiten verkauft hat.
Der Rohbau wird aktuell bereits von der Berliner Firma Anes ausgeführt und soll bis Q4/2021 fertiggestellt werden. Darüber hinaus übernimmt der erfahrene Projektentwickler Trockland das Projektmanagement für die Entwicklung.

„Wir freuen uns an dieser einzigartigen Landmark-Entwicklung mit solch renommierten Partnern wie Trockland und Ziegert mitwirken zu dürfen. Dies ist ohne Zweifel eine der derzeit spektakulärsten Projektentwicklungen Berlins“, sagt LINUS CEO David Neuhoff.
Es ist bereits das dritte Investment von LINUS in Berlin im Jahr 2019. Im Januar wurde bereits Mezzanine-Kapital i.H.v. rund 15 Mio. Euro für zwei Projektentwicklungen in Wilmersdorf und Schöneberg zur Verfügung gestellt. „Unser Ziel ist es, dieses Jahr gemeinsam mit unseren Partnern 200 Mio. Euro in Immobilienprojekte zu investieren. Neben unserem Heimatmarkt Berlin haben wir auch andere A- und aufstrebende B-Städte im deutschsprachigen Raum und den Benelux-Ländern, sowie die Metropolregion London im Blick“, so David Neuhoff.

LINUS wurde bei der Transaktion von der internationalen Wirtschaftskanzlei Greenberg Traurig unter Federführung von Dr. Anika Mitzkait beraten. Rechtsberater von Mikare Real Estate für die Transaktion war Philippe Kamarowsky von Bryan Cave Leighton Paisner.

München | NEO - Quartier Baumkirchen Mitte | 60m | In Bau

Der Realisierungswettbewerb für das erste Büro- und Wohngebäude der Münchner Quartiersentwicklung Baumkirchen Mitte ist entschieden. Aus den Entwürfen von sechs renommierten Architekturbüros hat die Jury die Arbeit von UNStudio, Amsterdam, in Zusammenarbeit mit ORelse Landschaftsarchitekten, Breukelen, zur Weiterbearbeitung empfohlen. Der Wettbewerb wurde von den Investoren CA Immo und PATRIZIA in Kooperation mit der Landeshauptstadt München ausgelobt.

Gegenstand des Wettbewerbs war die Gebäude- und Freianlagenplanung für ein bis zu 60 m hohes Büro- und Wohngebäude mit rund 18.500 m² Fläche, das durch seine Höhe und architektonische Ausgestaltung ein Landmark für das Quartier Baumkirchen Mitte bildet. Das Baufeld MK, auf dem das Büro- und Wohngebäude errichtet werden soll, liegt am nordöstlichen Eingang des Quartiers, unmittelbar am S-Bahn-Halt Berg am Laim.

Die Arbeit von UN Studio, Amsterdam, und ORelse, Breukelen, überzeuge mit einem in Grundriss und Gestalt klar strukturierten Gebäude, hieß es in der Begründung des Preisgerichtes. Das 60 m hohe Hochhaus sei als städtebaulicher Orientierungspunkt und Eingang in das Quartier Baumkirchen Mitte elegant umgesetzt. Die Architekten verbinden die unterschiedlichen Nutzungen Büro und Wohnen durch die in Struktur und Materialauswahl interessante Weiterverarbeitung des bandartigen Leitmotives aus dem Städtebaulichen Siegerentwurf. In dem 18.500 m² großen Gebäude können auf 30 Prozent der Fläche Wohnungen entstehen. Die Büroflächen - als größter Anteil dieses Gebäudes - bieten flexibel nutzbare, zukunftsorientierte Arbeitsflächen. Hervorgehoben wurden auch die gemeinschaftlichen, von allen Bewohnern nutzbaren Dachgärten mit individuellen Nutzungsmöglichkeiten wie urban gardening sowie ein Dachcafe mit Alpenblick für die Büronutzer. Das Erdgeschoss bietet Raum z.B. für ein Café am Quartiersplatz und repräsentative Eingangs- und Empfangsräumlichkeiten für Wohnen und Büro.

Die Quartiersentwicklung Baumkirchen Mitte im Münchner Bezirk Berg am Laim umfasst eine Grundstücksgröße von insgesamt rund 130.000 m², wovon jedoch nur rund 50 % zur Bebauung genutzt werden. Die restliche, westliche Fläche bleibt als ökologische Vorrangfläche erhalten und wird als Landschaftspark gestaltet. Der Landschaftspark wird auf speziell angelegten Stegen für die Bewohner des Quartiers und die Nachbarschaft zu einem in München einzigartigen innerstädtischen Naturerlebnis.

Das Quartier Baumkirchen Mitte mit einer geplanten Geschossfläche von insgesamt ca. 80.000 m² vereint zudem Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeitgestaltung zu einem attraktiven Nutzungsmix. Deutlicher Schwerpunkt liegt auf Wohnnutzung mit rund 50.000 m² Geschossfläche für ca. 560 Miet- und Eigentumswohnungen. Hiervon werden 30 Prozent als sozial geförderter Wohnungsbau realisiert. Die Realisierung des Quartiers startet voraussichtlich im Frühjahr 2014 mit dem Bau des ersten Wohngebäudes.

Prägendes Merkmal der Quartiersentwicklung sind - in Ergänzung zu den organisch-geschwungenen Baukörpern - die großzügigen und weitläufigen Grünflächen. So entstehen neben dem Landschaftspark im westlichen Bereich auch im bebauten östlichen Grundstück weitere ca. 34.000 m² öffentliche und private Grünflächen. Davon entfallen allein ca. 3.000 m² auf ökologisch wertvolle Dachgärten, die von den künftigen Bewohnern der Wohngebäude als Refugien mit „Alpenblick“ genutzt werden können und die Wohn- und Lebensqualität zusätzlich zur außergewöhnlichen Architektur und der hochwertigen Ausstattung der Wohnungen weiter erhöhen werden.

Grundlage für das aktuell vor dem Abschluss stehende Bebauungsplanverfahren war ein gemeinsam von der Landeshauptstadt und CA Immo durchgeführter internationaler städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb im Jahr 2010, aus dem der Entwurf der Stadtplaner Peter Ebner & Friends (Wien) und der Landschaftsplaner Mahl Gebhard Konzepte (München) siegreich hervor ging.

PM:  PATRIZIA Immobilien AG


 
Bild: (c) UNStudio

Bild: (c) UNStudio

Bild: (c) UNStudio

Bild: (c) UNStudio

Update 16.11.2019

CA Immo hat bereits im März gemeinsam mit Bürgermeister Manuel Pretzl sowie zahlreichen Gästen Richtfest für den rund 19.300 m² Nutzfläche großen Büro-, Hotel- und Wohnkomplex NEO im Münchner Stadtteil Berg am Laim gefeiert. Das bis zu 16-geschossige Gebäude wird Mitte 2020 fertiggestellt werden. Das Gesamtinvestment der CA Immo für den Gebäudekomplex liegt bei 92 Mio. Euro.

Bürgermeister Manuel Pretzl betonte in seiner Festrede: „Mit dem NEO wird nicht nur ein neues Büro-, Hotel- und Wohngebäude errichtet. Das neue Quartier Baumkirchen Mitte erhält damit außerdem sein weithin sichtbares Landmark und bereichert so den Bezirk und ganz München. Wir brauchen mehr solcher architektonisch beeindruckenden Gebäude, die die verschiedenen Lebensbereiche wie Wohnen und Arbeiten harmonisch und urban miteinander verbinden. Und wir brauchen mehr solcher Quartiere, die die notwendige Dichte des städtischen Wohnens mit den Bedürfnissen der Menschen nach Grünflächen und Erholungsraum in Einklang bringen.“

Norbert Stangelmayer, Leiter CA Immo München: „Mit dem NEO realisieren wir in München ein weiteres, optimal auf die Bedürfnisse heutiger Büronutzer zugeschnittenes Gebäude. Wir sind stolz, hierbei mit einem so prominenten und zur europäischen Avantgarde zählenden Architekturbüro wie UNStudio zusammenarbeiten zu dürfen. UNStudio steht dabei nicht nur für eine identitätsstiftende Formensprache und intelligente Grundrisse, sondern insbesondere auch für einen klaren Fokus auf ganzheitliche Gebäudekonzepte. Entsprechend wird NEO selbstverständlich auch als Green Building realisiert und setzt auf einen möglichst schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.“

Das Gebäudeensemble NEO setzt sich aus einem sechsgeschossigen Sockelgebäude mit 50 hochwertigen Mietwohnungen sowie einem rd. 60 Meter hohen Hotel- und Büroturm zusammen. Für die ersten sechs Geschosse des Turms konnte noch vor Baubeginn das Unternehmen Tristar gewonnen werden, das hier ein Hotel der Marke Hampton by Hilton mit 143 Zimmern betreiben wird. In den oberen Geschossen des Turms bietet NEO moderne Büroflächen mit rund 8.900 m² Nutzfläche.

Der vom Architekturbüro UNStudio (Amsterdam) entworfene Gebäudekomplex NEO bildet den markanten und weithin sichtbaren städtebaulichen Auftakt des neuen Quartiers Baumkirchen Mitte und liegt unmittelbar am S-Bahnhalt Berg am Laim. Architektonisch prägnant ist die organische Form des Gebäudes, die optisch mit Schwüngen arbeitet und dadurch ungewöhnliche und gleichzeitig effiziente Grundrisse erzeugt.

NEO ist bereits einer der letzten Bausteine des von CA Immo entwickelten Quartiers Baumkirchen Mitte. Besonderheit des Quartiers ist, dass auf rund 50% der insgesamt 124.000 m² großen Grundstücksfläche ein Landschaftspark als sog, „ökologische Vorrangfläche“ entsteht. Er dient gleichermaßen als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten und als Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger. Durch spezielle Stege wird diese bisher öffentlich nicht zugängliche Fläche in Zukunft für jedermann erlebbar sein.

Das Quartier Baumkirchen Mitte verbindet den Wunsch der Menschen nach Urbanität mit den Bedürfnissen nach einer naturnahen Umgebung. Neben dem Landschaftspark entstehen auch innerhalb des Quartiers zahlreiche Grünflächen und alle Wohngebäude verfügen zudem über Dachgärten, die teils exklusiv und teils gemeinschaftlich von den Bewohnern genutzt werden können.

Insgesamt werden im Quartier rund 560 Wohnungen realisiert, von denen ein Großteil bereits bezogen sind. Zwei Kinderbetreuungseinrichtungen und ein Nahversorgungszentrum an der Baumkirchner Straße mit zwei Supermärkten, einem Drogeriemarkt und ergänzenden Serviceangeboten wurden ebenfalls bereits eröffnet. Für den ESV München Ost entsteht derzeit ein neues Sportzentrum, welches den Nutzern des Quartiers ab Mitte 2020 ebenfalls zur Verfügung stehen wird. Derzeit wird der Sportbetrieb in einer Interimshalle fortgeführt, die CA Immo dem Verein auf dem Gelände zur Verfügung gestellt hat.


Bild: CA Immo

Daten & Fakten NEO

  • Lage/Adresse: Hermann-Weinhauser-Straße, 81673 München
  • Architektur: UNStudio (Amsterdam)
  • Nutzung: Büro, Hotel, Wohnen
  • Gebäudetyp: Sechs Geschosse im Sockelbau + neun Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss im Turm, mit Dachterrassen, zwei Untergeschosse
  • Nutzfläche: ca.19.300 m² (davon ca. 4.930 m² Wohnen (50 WE) und ca. 14.344 m² gewerblicher Nutzung (ca. 8.900 m² Büro, ca. 5.000 m² Hotel und ca. 444 m² Gewerbe/Einzelhandel))
  • PKW-Stellplätze: 129
  • Fahrradstellplätze: ca. 170
  • Baubeginn: März 2017
  • Fertigstellung: Voraussichtlich 2. Quartal 2020

Erfurt | ICE-City inkl 2 x Hochhäuser | 60m + 50m | In Planung

Wichtige Weichenstellungen erfolgten jetzt bei der Entwicklung der ICE-City Erfurt: Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens, bei dem die LEG einen Partner für die Umsetzung des Projekts „Tower West“ suchte, hat sie kürzlich einen Zuschlag an die Atlantic Hotel Gruppe erteilt. Nicht weit entfernt vom Projektgrundstück für den Tower West und seinem Pendant Tower Ost als Landmarken des neuen Schmidtstedter Tores hat die LEG zudem von der Deutschen Bahn AG (DB) ein rund 4.725 Quadratmeter großes Grundstück erworben, auf dem künftig ein Parkhaus entstehen soll. „Beide Schritte bringen uns auf dem Weg zur Entwicklung der ICE-City Erfurt deutlich voran“, sagt LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Die Vorhaben direkt diesseits und jenseits der Stauffenbergallee erhalten weiteren Schub, und mit dem Parkhaus schaffen wir eine der Grundlagen für die verkehrliche Erschließung und die Lösung der Aufgaben des ruhenden Verkehrs.“ Ein klares Bekenntnis zur ICE-City gibt auch die Deutsche Bahn ab, so kündigte sie jetzt konkrete Planungen für einen Bürokomplex im neuen Stadtteil an. „Wir freuen uns, dass der DB-Vorstand grünes Licht für die weitere Planung eines zentralen Bürostandortes in Erfurt gegeben hat“, erläuterte Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „In diesem Haus sollen künftig rund 500 Mitarbeiter verschiedener DB-Gesellschaften ihren Arbeitsplatz finden.“

Im Tower West soll in Zukunft ein Hotel seine Gäste beherbergen, zudem sind Büroeinheiten und eine gastronomische Einrichtung vorgesehen. Die Atlantic Hotel Gruppe hat ihren Sitz in Bremen, agiert als Entwickler, Investor und Hotelbetreiber in einem und möchte in dem Hochhaus unter anderem ein Angebot im 4-Sterne-Plus-Segment mit Konferenz- und Tagungsräumen verwirklichen. LEG, Investor und Stadt werden in den kommenden Monaten einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erarbeiten, der die Basis für die Projektrealisierung bilden wird. Der Bau zwischen dem neuen „prizeotel Erfurt-City“, das gerade in die Höhe wächst, und der Stauffenbergallee wird eine Höhe von 50 Metern haben, für den Tower Ost auf der anderen Straßenseite sind 60 Meter vorgesehen.

Mit dem Kauf der Parkhausfläche ist ein erster Schritt getan, dem weitere folgen werden. Generell hat die LEG mit dem Erwerb die Voraussetzung geschaffen, damit künftig mit einer ausreichenden Anzahl an Stellplätzen eine Vielzahl Nutzungen in der ICE-City flankiert werden kann. So dient das Parkhaus später als Stellplatznachweis für die Tower West und Ost ebenso wie für weitere künftige Büro- und Wohngebäude im Quartier – und nicht zuletzt sollen auch Reisende, die den ICE-Knoten am Hauptbahnhof frequentieren, ihr Auto an dieser Stelle parken können. Auch für das Bauvorhaben der DB ist das Parkhaus relevant. „Wir freuen uns, dass die Deutsche Bahn ihr Engagement in der ICE-City weiter bekräftigt“, sagt Sabine Wosche. „Wir setzen mit der DB in den kommenden Monaten unsere Kaufverhandlungen intensiv fort.“ Insgesamt bis zu 30 Hektar will die LEG in den kommenden Jahren erwerben und entwickeln und damit die großen Chancen nutzen, die sich durch den vor Jahresfrist eröffneten ICE-Knoten Erfurt mit seinen schnellen Reisezeiten nach Berlin, München, Frankfurt und Dresden ergeben.

© winkelmüller architekten mit Machleidt, Städtebau + Stadtplanung und sinai Landschaftsarchitekten

Freitag, 1. November 2019

Berlin | East Side Tower | 140m | In Planung

OVG Real Estate hat gemeinsam mit FREO ein 3.700 Quadratmeter großes Grundstück unweit der Mercedes-Benz Arena in direkter Nachbarschaft zur Warschauer Straße erworben. Der Kauf erfolgte direkt vom Eigentümer, der Anschutz Entertainment Group. In diesem Joint-Venture wird OVG als führender Partner den „East Side Tower“ als Leuchtturmprojekt für innovative Gebäude- und Nutzungstechnologien entwickeln und errichten. In dem circa 140 Meter hohen Turm sollen Büroflächen entstehen. Errichtung des Büroturms „East Side Tower“ ist bis 2020 geplant. Das Grundstück befindet sich an der Kreuzung Helen-Ernst-Straße und Tamara-Danz-Straße. Auf dem westlich an den „East Side Tower“ angrenzenden Grundstück errichtet FREO bis 2018 das Einkaufszentrum „East Side Mall“.

Pressemitteilung: OVG Real Estate


Bis zum Jahr 2023 realisiert der Projektentwickler EDGE das Projekt EDGE East Side Berlin. Das Gebäude nahe der East Side Gallery wird nach Plänen des international renommierten Architekturbüros Bjarke Ingels Group (BIG) errichtet, welches den Architekturwettbewerb gewonnen hatte. EDGE setzt auch bei seinem fünften Projekt in Deutschland auf den sich permanent weiterentwickelnden EDGE Produktstandard. In einem Joint Venture haben Allianz Real Estate und Universal-Investment, letztere handelnd für einen Spezialfonds mit der Bayerischen Versorgungskammer als Investor, das circa 140 Meter hohe Hochhaus von EDGE erworben. Für Allianz ist es das zweite Investment in ein EDGE Projekt.

Nicht nur die Nachhaltigkeits- und Gesundheitskonzepte sowie die Architektur von EDGE East Side sind wegweisend, auch die Funktion als Mittler zwischen zwei unterschiedlichen Arealen des Stadtteils Friedrichshain und die Öffnung des Gebäudes für die Umgebung machen das Projekt einzigartig. Das integrative Konzept aus rein privat genutzten, halb-öffentlichen und öffentlichen Flächen verbindet den Business-District an der Mercedes-Benz Arena mit dem Umfeld auf der anderen Seite der Warschauer Brücke und auch jenseits der Gleise. Dafür werden wesentliche Bereiche der ersten vier Ebenen sowie das 35. Obergeschoss öffentlich zugänglich gemacht, mit Leben erfüllt und während der üblichen Betriebszeiten des Objektes für Besucher begehbar sein. Ein detailliertes Nutzungskonzept, das unter anderem auch temporäre Nutzungen einschließt, wird gemeinschaftlich mit dem Bezirk und Partnern aus der Nachbarschaft entwickelt.



Im EDGE East Side werden auf den ersten fünf Etagen Services und Flächen für vielseitige Nutzungen angeboten. In dieser erweiterten Sockelzone entsteht durch die offene und kreative Konzeption der vertical hub – ein vernetzter, kommunizierender Innenraum mit direktem Bezug zu seiner facettenreichen Umgebung. Hier werden gastronomische Angebote und Campus-Flächen entstehen, die in erster Linie für Co-Working vorgesehen sind. Teil des Campus werden auch Arbeitsplätze und Besprechungsräume sein, die Organisationen oder Personen für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei angeboten werden, die sich vorrangig mit Schwerpunktthemen wie Nachhaltigkeit, Bildung oder Soziales befassen. In der Lobby werden kleinere Flächen mietpreisgedämpft bereitgehalten, ebenfalls für Anbieter aus dem engeren Umfeld.

Pressemitteilung: EDGE East Side Berlin geht an Allianz Real Estate und Universal



Bilder: Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG)

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Düsseldorf | Eclipse | 60m | In Bau

Zum 11-jährigen Firmenjubiläum veröffentlichen die developer ihre Pläne für ein neues Hochhaus in Düsseldorf. Das markante Highlight mit dem Namen Eclipse wird gemeinsam mit dem kürzlich ebenfalls von die developer fertig gestellten Horizon, das Tor zur nördlichen Innenstadt komplettieren. Das ikonische Gebäude am Kennedydamm in unmittelbarer Nähe zum Hilton Hotel wird gemeinsam mit einem Staatsfonds aus Middle East entwickelt. Zwei starke Partner bündeln hier ihre Kräfte, um ein besonders innovatives Bürohochhaus zu realisieren. Auch bei der Architektur wird auf internationale Zusammenarbeit und gemeinsame Stärke gesetzt. UNStudio aus Amsterdam und HPP Architekten aus Düsseldorf zeichnen für den außergewöhnlichen Entwurf verantwortlich.

Eclipse beschreibt einen Umbruch, der die Arbeitswelt auf den Kopf stellt und von Grund auf umformt. Der vertikale Campus, eine Symbiose von Leben und Arbeiten steht im Fokus des Entwurfs. 16 Etagen hoch soll das neue Signature-Building in den Himmel ragen und die Skyline zusammen mit dem 2017 fertiggestellten Horizon als nördlichen Eingangstor der Stadt prägen. Auf ca. 26.000m² entstehen am Anfang des Kennedydamm am nördlichen Rand der City von Düsseldorf spektakuläre, moderne und zukunftsfähige Büroflächen.

„Die Vision für den vertical campus ist eine transparente, zum Stadtraum geöffnete, einladende Architektur, die dem Kennedydamm ein neues Gesicht geben und auf die gesamte Umgebung ausstrahlen wird“, sagt Gerhard Feldmeyer von HPP Architekten. Mit Eclipse wagen die developer einen Schritt in die Zukunft und treiben das Arbeiten von morgen buchstäblich auf die Spitze. In diesem Projekt sind die typischen Elemente eines Campus vertikal angeordnet. Die lebendigen Atrien bilden das konzeptionelle Rückgrat von Eclipse. Sie ermöglichen die Umsetzung von hoch effizienten Bürokonzepten in Verbindung mit inspirierenden Raumwelten für Ideen mit vielfältigen Innen- und Außenraumqualitäten.

„Wie eine Helix ziehen sich Sonderbereiche durch das Gebäude und schaffen Arbeits-, Kommunikations-, Präsentations- und Erlebnisbereiche und damit Raum für die Umsetzung von zukünftigen Megatrends“, beschreibt Stefan Mühling, Geschäftsführer der die developer Projektentwicklung GmbH.

Auf sechzehn Geschossen sind Büroflächen nach zwei Grundriss Gruppen um einen zentralen Erschließungskern sowie die markanten Atrien angeordnet. Die Mietflächen in jedem der Obergeschosse überzeugen mit ihrer flexiblen Nutzbarkeit. Auch klassische Zellenstrukturen und Einzelbüros sind entlang der großzügigen Glasfassaden wirtschaftlich optimal positionierbar. Die zentrale Positionierung des vertikalen Erschließungskernes schafft eine optimale Orientierung auf jedem der Geschosse. Die Nutzung von Dachflächen als belebte Terrassen bietet neben einer einzigartigen Aussicht auf Düsseldorf auch Raum für gesellschaftliche Anlässe.

Pressemitteilung: Eclipse - ein neues Universum prägt die Düsseldorfer Skyline



Bild: die developer
Update 30.10.2019

Eclipse heißt das neue Leuchtturmprojekt von die developer. Die Pläne für das neue Hochhaus am Kennedydamm in Düsseldorf zeigen, wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen kann. Bereits zu Ende 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Einen Mieter gibt es auch schon.

Ein markantes Highlight, das die Düsseldorfer Skyline prägen wird: Auf 26.000 m² verteilt über 16 Etagen entsteht ein vertikaler Campus, eine Symbiose von Leben und Arbeiten. Mit Eclipse wagen die developer einen Schritt in die Zukunft und treiben das Arbeiten von morgen buchstäblich auf die Spitze. In diesem Projekt sind die typischen Elemente eines Campus vertikal angeordnet. Die lebendigen Atrien bilden das konzeptionelle Rückgrat von Eclipse. Sie ermöglichen die Umsetzung von hoch effizienten Bürokonzepten in Verbindung mit inspirierenden Raumwelten für Ideen mit vielfältigen Innen- und Außenraumqualitäten.

Das ikonische Gebäude, das nördlich der Düsseldorfer Innenstadt entsteht, entwickeln die developer gemeinsam mit einem Staatsfonds aus Middle East. Auch bei der Architektur wird auf internationale Zusammenarbeit und gemeinsame Stärke gesetzt. HPP Architekten aus Düsseldorf zeichnen in Zusammenarbeit mit UNStudio aus Amsterdam für den außergewöhnlichen Entwurf verantwortlich.

„Für das markante Grundstück am nördlichen Eingang zur Kernstadt von Düsseldorf haben wir eine Gebäudetypologie entwickelt, die die Themen Vernetzung und Kommunikation so-wohl im Inneren als auch nach außen in den öffentlichen Raum architektonisch artikuliert“, erläutert Gerhard Feldmeyer von HPP Architekten.

„Trends und Technologien verändern unsere Arbeits-, Lern- und Lebenswelt kontinuierlich. Die Architektur muss einen Rahmen bilden, der auch in 30 Jahren noch relevant ist und Ar-beitsformen aufnehmen können, die wir heute noch nicht kennen“, erklärt Ben van Berkel von UNStudio.

Ein Mieter hat sich für das innovative und zukunftsfähige Gebäude bereits gefunden. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, kurz PwC wird zu Ende 2022 nahezu das gesamte Hochhaus beziehen. „Wir freuen uns sehr, mit der in Deutschland führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC den idealen Mieter für das moderne Gebäudekonzept gefunden zu haben.“ sagt Stefan Mühling, Geschäftsführer der die developer Projektentwicklung GmbH.

JLL betreut PwC beim gesamten Anmietungs- und Realisierungsprozess.

die developer Projektentwicklung GmbH, die mit Projekten, wie dem 2014 mit dem MIPIM Award („Best Urban Regeneration Project“) ausgezeichneten Kö-Bogen in Düsseldorf international für Aufmerksamkeit sorgten, bieten als Investor, Bauherr und verantwortlicher Projektentwickler das notwendige Know-how sowie eine solide Finanzierungsgrundlage.

Pressemitteilung: Eclipse Düsseldorf – PwC mietet fast das gesamte Leuchtturmprojekt

Samstag, 26. Oktober 2019

Fellbach | SLT 107 Schwabenlandtower | 107m | In Bau

11. September 2012 – Nach langen Verhandlungen beauftragte die GEWA die Baresel GmbH neben der schlüsselfertigen Erstellung auch mit den damit verbundenen Ausführungsplanungen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren nicht nur kaufmännische Grundlagen, sondern auch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen. So optimierte die Baresel GmbH gemeinsam mit den Warbanoffs seit Beginn der Verhandlungen die vorliegenden Planungen und wird nun in einer Bauzeit von rund zwei Jahren den Gewa-Tower und das mehr als 7.000 qm große Medizinische Dienstleistungszentrum Fellbach (MDZ-Fellbach) realisieren. Der Tower wird nach seiner Fertigstellung insgesamt 64 luxuriöse Wohneinheiten auf 34 Geschossen beherbergen und mit einer Höhe von 107 Metern zu den höchsten Wohngebäuden Deutschlands zählen. Dann hat die gesamte Region Stuttgart ein weiteres von Weitem sichtbares Wahrzeichen.

Gemeinsam mit Michael und Mark Warbanoff wird die Baresel GmbH in den nächsten Wochen den Käufern der Tower-Wohnungen und den Nutzern des Medizinischen Dienstleistungszentrum Fellbach zur Verfügung stehen, um mit ihnen Detailplanungen und Sonderausstattungen abzustimmen. So haben potenzielle Käufer und Mieter bereits frühzeitig die Möglichkeit, über den vereinbarten hochwertigen Standard hinaus ihre eigenen Wünsche und Anregungen einzubringen. Die Baresel GmbH ist optimal darauf vorbereitet, die individuellen Anforderungen unterschiedlicher Nutzer reibungslos in den Planungs- und Bauprozess zu integrieren. Denn ihr stehen eigens entwickelte Projektsteuerungsinstrumente zur Verfügung, die eine technisch optimale Umsetzung von jedem einzelnen Arbeitsschritt sicherstellen.

Als Nächstes wird die Baresel GmbH die Ausführungsplanungen erarbeiten, die als Grundlage für den gesamten Tief- und Hochbau dienen. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem beauftragten Statiker, Werner Sobek Ingenieure GmbH & Co. KG, Stuttgart, der für das Tragwerk und die Fassade beauftragt wurde. „Somit ist es uns gelungen, nicht nur von der bautechnischen Seite den richtigen Profi zur Erstellung des komplexen Hochhauses zu gewinnen. Auch aus planerischer Sicht steht uns das professionellste Team zur Seite“, betonte GEWA-Geschäftsführer Michael Warbanoff. Bereits in den nächsten Tagen werden auf der Baustelle die ersten Bewegungen zu sehen sein. Zur Ausarbeitung eines sorgfältigen Gründungsgutachens werden Bohrprobungen in einer Tiefe von bis zu 40 Meter erfolgen. Neben den Finanzierungen für beide Bauprojekte sind nun auch die Bauvergaben abgeschlossen und gesichert. Am geplanten Baustart spätestens Anfang nächsten Jahres wird weiter festgehalten. Abzuwarten sind die noch erforderlichen Entscheidungen des Gemeinderates sowie die Prüfung des Bauantrages der Stadt Fellbach.

Update 20.02.2014

Die GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG, die Entwicklungsgesellschaft des GEWA-Towers in Fellbach, hat mit der nordic hotels AG einen Pachtvertrag über 20 Jahre zuzüglich Verlängerungsoption geschlossen. Zusammen mit dem Vorverkauf der Wohnungen sichert der Hotelpachtvertrag einen guten Teil der Baufinanzierung des Hotels und Wohnturms langfristig ab.

„Für uns als Projektentwickler stehen jetzt alle Ampeln auf Grün“, freut sich GEWA-Geschäftsführer Mark Warbanoff. „Der Verkauf von bereits rund 40 Prozent der Wohnungen und der Hotelpachtvertrag sind eine starke Basis für den Projekterfolg.“

„Das Business-Hotel in Fellbach wird mit ca. 110 Zimmern das bestehende Hotelangebot in der Region optimal ergänzen“, erklärt Thomas Knudsen, Vorstand der nordic hotels AG. „Durch die starke ortsansässige Wirtschaft sowie regionale Events, z. B. in der Schwabenlandhalle, besteht definitiv zusätzlicher Bedarf im Business-Segment.“

Die Colliers International Hotel GmbH war beratend bei der Betreibersuche und –identifizierung sowie im Rahmen der Mietvertragsverhandlungen für den Eigentümer tätig.

PM: Gewa-Tower 

Update 14.05.2014

Der Gemeinderat der Stadt Fellbach hat gestern die Freigabe für den Bau des GEWA-Towers beschlossen. Ende März hatte die GEWA fristgerecht die Finanzierungsbestätigung bei der Stadt eingereicht. Nun hat der Gemeinderat die Prüfung positiv abgeschlossen und auch der Nutzungsänderung für das Hotel zugestimmt, wie dies im Bebauungsplan bereits vorgesehen ist.

„Damit ist die letzte Hürde für die Errichtung des 107 m hohen Wohnturms und das Nordic-Hotel genom-men“, freut sich GEWA-Geschäftsführer Mark Warbanoff. „Wir danken dem Gemeinderat für das Vertrauen. Jetzt geht es endlich konkret los.“ Die Baustelle auf dem seit Jahren brachliegenden Areal in Fellbach wird ab jetzt eingerichtet. „Alle Voraussetzungen sind nun erfüllt, so dass wir noch im Mai mit den Bauarbeiten für den Turm beginnen werden“, erklärt Warbanoff. Die Finanzierung ist über die schon eingezahlten Mittel aus der Anleihe und die bereits erfolgten Wohnungsverkäufe gesichert. „Nach dem positiven Votum des Gemeinderates können wir nun auch kurzfristig die Unterlagen zur Nutzungsänderung für das Hotel beim Bauamt einreichen“, so Warbanoff weiter.

Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm sieht die Errichtung des GEWA-Towers als weiteren Baustein der dynamischen Stadtentwicklung: „Mit dem Tower werten wir den Eingang nach Fellbach deutlich auf und beseitigen eine hässliche Lücke im Stadtbild. Gut, dass es jetzt losgeht!“

Mit der abschließenden Zustimmung des Gemeinderates ist auch für die Investoren der GEWA-Tower-Anleihe noch mehr Sicherheit erreicht. Das Wertpapier (WKN/ISIN A1YC7Y/ DE000A1YC7Y7) war Ende März mit einem Volumen von rund 30 Mio. Euro emittiert worden. Zwischenzeitlich wurde noch eine weitere Million Euro an institutionelle Investoren durch die equinet Bank AG platziert. Seit dem 24.03.2014 ist die Anleihe im Entry Standard der Börse Frankfurt handelbar.

Mit dem 107 Meter hohen GEWA Tower errichtet die GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG in Fellbach bei Stuttgart das dritthöchste Wohngebäude in Deutschland. Auf 34 Etagen entstehen 65 exklusive Eigentumswohnungen sowie ein Business-Hotel mit ca. 110 Zimmern, das bereits für zwanzig Jahre an die Nordic-Hotels AG verpachtet ist.

PM: Gewa-Tower



Update 09.09.2016

Gut zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich feierten die Bauherren der GEWA-Gruppe am 09. September mit vielen Partnern und Gästen aus Wirtschaft und Politik das Richtfest des GEWA-Towers. Die Bauarbeiten am mit 107 Metern dritthöchsten Wohngebäude Deutschlands schreiten zügig voran.

 Während an den oberen Geschossen des GEWA-Towers derzeit Fassaden- und Fensterelemente angebracht werden, läuft in den unteren Etagen bereits der Innenausbau. Dieser wird sukzessive in den oberen Etagen fortgesetzt. Die 66 exklusiven Eigentumswohnungen auf 34 Etagen des GEWA-Towers sind voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2017 bezugsfertig. Auf 60 bis 430 Quadratmetern bieten sie ihren Bewohnern höchste Wohnstandards und eine einmalige Aussicht auf das Remstal. Die auskragende Architektur des GEWA-Towers ist besonders markant und trägt zu einem einzigartigen Wohnerlebnis bei. Zwei Drittel der Wohneinheiten sind bereits verkauft. „Mit dem GEWA-Tower erschaffen wir ein neues Fellbacher Wahrzeichen, das architektonisch Maßstäbe setzt und den zukünftigen Bewohnern höchsten Wohnkomfort bietet. Gemeinsam mit dem Business Hotel und den angrenzenden Bauten ist der GEWA-Tower auch ein Zeichen für die dynamische Entwicklung von Fellbach und der gesamten Region“, sagte Warbanoff.

Auch die Arbeiten am Business-Hotel gehen mit großen Schritten voran. Die Klinkerarbeiten an der Fassade beginnen noch im September, der Innenausbau läuft bereits. Mit der Nordic Hotels Düsseldorf GmbH, seit Dezember 2015 Teil der Louvre Hotels Group, besteht ein Pachtvertrag über zwanzig Jahre. Das Hotel verfügt auf insgesamt rund 4.500 Quadratmetern über 123 Zimmer und eine angeschlossene Tiefgarage mit 77 Stellplätzen. Die Übergabe ist zum Jahresende 2016 geplant.

Pressemitteilung: GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG


Update 06.10.2018

Nach fast zweijährigem Baustopp werden in den nächsten Tagen die Arbeiten wieder aufgenommen. Mit dem Verkauf an die CG-Gruppe ändert sich auch der Name. Ab sofort heißt der Gewa-Tower „SLT 107 Schwabenlandtower“.Das Büro Wolf Architekten/Ingenieure arbeitet bereits die aktuellen Entwürfe in eine konkrete Bauplanung um. Der Umbau selbst wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 starten. Geplant ist nun ein Hochhaus mit kleinen, teilmöblierten Mietwohnungen. Die Warmmieten in den 192 Wohnungen sollen zwischen 16 und 25 Euro pro Quadratmeter liegen. Ende 2020 sollen die Bewohner einziehen können.

Quelle: Gewa-Tower für 15 Millionen verkauft und mit neuem Namen

Bilder: CG-Gruppe



Update 26.10.2019

Für die CG Gruppe AG, Deutschlands größten Mietwohnungsbauentwickler, ist Klimaschutz seit Jahren essentieller Bestandteil ihrer Bauvorhaben. So werden in Frankfurt/Offenbach bei dem Projekt Kaiserlei und in Köln-Deutz bei dem Projekt COLOGNEO derzeit die größten Geothermie-Anlagen Deutschlands gebaut. Ziel ist es, die Beheizung dieser großflächigen Quartiere nahezu CO2-neutral zu gestalten. Vor kurzem hat das Unternehmen die größte privat betriebene Photovoltaikanlage in Leipzig errichtet. In der Region Stuttgart/Fellbach hat es sich die CG Gruppe auf die Fahnen geschrieben, einen weiteren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Unser Anspruch ist es, einen zeitgemäßen Wohntower zu entwickeln, der in allen Bereichen dem aktuellen technischen Fortschritt entspricht und im Idealfall darüber hinaus geht. Deshalb planen wir am Schwabenlandtower neue und maßstabsetzende Energielösungen.“, so der Gründer und Vorstandsvorsitzende der CG Gruppe, Christoph Gröner. Das Unternehmen hat neuartige Konzepte weltweit im Blick. In Asien erzeugen an Hochhäusern beispielsweise Windströmungsturbinen an Abrisskanten auf den Dächern Strom aus Aufwinden an der Fassade. „Eine solche innovative Lösung streben wir auch für den SLT 107 an.“, erklärt Christoph Gröner. Die Initiative dazu kam von George Moutoulis, dem Niederlassungsleiter der CG Gruppe in Stuttgart.

Bereits vor der aktuellen Klimadiskussion hat sich die CG Gruppe entschlossen ihre hohen Erwartungen an den Energiehaushalt von Gebäuden auszubauen. Dies gilt auch bei Bestandsgebäuden wie dem Schwabenlandtower, der im Rohbau übernommen wurde. Daher hat die CG Gruppe den Architekten Jörg Wolf (Wolf Architekten / Ingenieure GmbH) beauftragt, dies trotz der vorliegenden Baugenehmigung für den Schwabenlandtower zu überprüfen. Im Ergebnis entspricht die vormalige Planung des Hochhauses nicht dem derzeit üblichen Entwicklungsstandard.

George Moutoulis: „Also haben wir beschlossen, das Thema der Energieversorgung neu zu denken mit dem Ziel den Standard KfW 55 zu erreichen und eine große Bandbreite an effizienten und fortschrittlichen energetischen Möglichkeiten umzusetzen.“ Dazu steht das Unternehmen seit kurzem im konstruktiven Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt Fellbach. Die finale Planung stellt die CG Gruppe demnächst in den zuständigen Gremien vor.

Auf rund 11.000 qm Wohnflächen wird die CG Gruppe 194 kompakte, moderne Wohnungen schaffen. Darüber hinaus entsteht im Sockel des Objektes ein 3 Sterne plus-Hotel mit 164 Zimmern. Neben der Fassade wird insbesondere dieser Teil des Gebäudes eine hochwertige Umsetzung mit größeren, lichtdurchfluteten Fenstern und modernen Materialien erfahren.

In der Region Stuttgart engagiert sich die CG Gruppe aktuell bei drei Entwicklungsvorhaben. Neben dem SLT 107 Schwabenlandtower in Fellbach verantwortet das Unternehmen das Böblinger City Carré und das Otto Quartier in Wendlingen. So werden in der Region insgesamt 630 dringend benötigte neue Wohnungen geschaffen.

Pressemitteilung: CG Gruppe AG stellt nachhaltige Planungen für Schwabenlandtower vor